Oberentfelden

Jungbürgerfeier in Oberentfelden

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Zum ersten Mal in der Geschichte führte der Gemeinderat Oberentfelden die Angehörigen des Jahrgangs 1993 aufs Glatteis

Einmal mehr liess sich der Gemeinderat Oberentfelden zur Volljährigkeitsfeier der jungen Erwachsenen
etwas Besonderes einfallen. Bereits im Januar plante und organsierte Nicole Seiler, stv. Gemeindeschreiberin, zusammen mit dem Curling Club Aarau einen Schnupperabend in der Curlinghalle.
Der 18. Geburtstag sei etwas Besonderes, man werde nicht einfach ein Jahr älter, sondern volljährig. So begrüsste Gemeindeammann Ruedi Berger die im 1. Stock des Gemeindehauses anwesenden jungen Damen und Herren. „Wie alles im Leben hat auch die Volljährigkeit Vor- und Nachteile, und dennoch überwiegen die Vorteile der Volljährigkeit eindeutig - Grund genug, die Volljährigkeit auch gebührend zu feiern. Weil unabhängig von der Nationalität in der Schweiz alle Personen mit 18 volljährig werden, sind in Oberentfelden alle 18 Jährigen eingeladen. In diesem Sinne bin ich überzeugt, dass der heutige Abend Nationen übergreifend zu einem tollen Erlebnis wird," so Berger. Nach einer kleinen Zwischenverpflegung bestiegen die „Jungmannschaft" zusammen mit Vize-Ammann Vreni Friker, Gemeindeammann Ruedi Berger, den Gemeinderäten Jürg Walti und Markus Bircher den Extrabus zur Curlinghalle, wo sämtliche Eingeladenen von den 1993-Jahrgängern und B-Vizemeistern, Mike Laube, Roman Ott und Martin Ott, in die Geheimnisse des Curlings eingeführt wurden. Auch die Behördemitglieder liessen es sich nicht nehmen, kumpelhaft in der Schnupperrunde mitzumachen. Wem dabei dieser Sport rein visuell als Leichtigkeit erschien, wurde flugs mit ersten Ausrutschern eines Besseren belehrt.
Doch unter den drei Curling-Cracks lernte man/frau schnell, und am Ende des Schnupperkurses wurde denn gar die Frage laut, ob es denn nicht auch sonst Curling-Schnupperkurse gäbe. Ja, selbstverständlich gibt es das, und zwar unter www.ccaarau.ch. erfährt man Näheres.
Anschliessend an die gemeinsame Rückfahrt der aufgestellten Gesellschaft erwartete diese im Gasthof Engel das Nachtessen, eingestimmt mit einem herrlichen gemischten Salat und anschliessendem Spaghettata-Buffet.
Bevor der kulinarische Teil mit dem Dessert - einem Caramelköpfli beschlossen wurde, gab Gemeindeammann Ruedi Berger den jungen Erwachsenen einige Worte des Abschieds, verbunden mit den besten Wünschen für die Zukunft mit auf den Weg. Volljährig, so Berger, werde man automatisch, hingegen sei man für das Erwach- senwerden nun selbst verantwortlich. „Mit dem Recht, etwas zu tun oder zu lassen, muss man bewusst umge- hen, denn man hat neue Pflichten und neue Verantwortungen. Verlockungen sind gross, die Werbung ver- spricht einem das Blaue vom Himmel, und die monatlichen Raten scheinen auf den ersten Blick klein, doch in der Schuldenfalle ist man schnell. Eine gute Ausbildung, ein solides Beziehungsnetz sowie eine gesunde Portion Selbstvertrauen sind gute Voraussetzungen, um das Leben erfolgreich zu meistern. Lasst aber auch nicht alle Träume platzen. Um es mit einem Zitat von Bill Gates zu sagen:
"Wo wären wir heute, wenn man zu Kolumbus gesagt hätte: Christoph, bleiben Sie hier. Warten Sie mit Ihrer Entdeckungsreise, bis unsere wichtigsten Probleme gelöst sind - Krieg und Hungersnot, Armut und Kriminalität, Umweltverschmutzung und Krankheiten, Analphabetismus und Rassenhass..." Zum Abschiedspräsent überreichten die Gemeinderäte den jungen Erwachsenen „Die Dorfgeschichte von Oberentfelden. (yb)

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