Wettingen

Jung- und Neufischerkurs der Pachtvereinigung Stausee Wettingen

megaphoneaus WettingenWettingen

Kurs an der Limmat

Bei schönstem Wetter konnten am Samstag dem 7.5.2011 die Verantwortlichen der Jung- und Neufischergruppe der Pachtvereinigung Stausee Wettingen (PSW) 32 Teilnehmer pünktlich um 8:30Uhr zum diesjährigen Kurs auf der Klosterhalbinsel in Wettingen begrüssen. Die PSW führte diesen Anlass zum dritten Mal unter kundiger Leitung von Ralph Aschwanden (Jungfischerobmann der PSW) und seinen aktiven und motivierten Helfern durch.
Bevor aber der erste Wurf getan werden konnte wurden noch die benötigten Fachkenntnisse in den drei Theorieblöcken, Jagd- und Fischereigesetz/ Fischer Ethikkodex, Material- und Gerätekunde und Fischkunde vermittelt.
Die gesetzlichen Vorschriften, die beim Fischen einzuhalten sind, wurden intensiv und ausführlich erläutert und besprochen. Ein ganz wichtiger Punkt für angehende Fischer ist auch die Ethik der Fischerei und der tierschutzgerechte Umgang mit der Kreatur Fisch. Am Posten Material- und Gerätekunde wurden die verschiedenen Angelmethoden und Geräte, sowie die gebräuchlichsten Köder vorgestellt. Die speziellen Fischerknoten waren ein weiteres Thema dieses Postens, welches sowohl in der Theorie, als auch in der Praxis ausgiebig behandelt wurde. Die verschiedenen Lebensräume der unterschiedlichen Fischarten und die bestimmten Merkmale der einzelnen Fische an denen sie zu erkennen sind wurden bei der Fischkunde behandelt. Das bestimmen der verschiedenen Fischarten ist sehr wichtig da gewisse Fische Schonzeiten und Schonmasse haben oder gar nicht befischt werden dürfen weil sie geschützt sind. Die einzelnen Theorieblöcke wurden sehr kompetent, ausführlich und kurzweilig durch die jeweiligen Referenten vermittelt. Die gestellten Fragen wurden immer ausführlich und anhand von Beispielen aus der Praxis beantwortet.
Nach dem absolvieren der Theorie und dem geniessen der feinen Spaghetti Bolognese im Restaurant Alpini ging es endlich ans Wasser. In kleinen Gruppen wurden die Fischerruten zusammengestellt und mit dem bevorzugten Köder ausgestattet. Jetzt endlich konnte der erste Wurf gemacht werden, gespannt wurde der Zapfen beobachtet und jeder hoffte, dass er doch endlich untergeht und damit der erste Biss angezeigt würde. Neben der Zapfenfischerei übten sich Einige auch beim Grundfischen und hofften auf diese Art auf ein Erfolgserlebnis. Eindrücklich anzuschauen war, mit welchem Elan und Begeisterung, aber auch mit welcher Geduld die angehenden Petrijünger bei der Sache waren. Trotz intensiven Bemühungen, wie ein Wechsel der Angeltechnik, ein Standortwechsel oder einem Köderwechsel, war das Glück den Petrijüngern an diesem Nachmittag nicht besonders gesinnt. Als Erfolgserlebnis darf der gefangene Alet von 32cm aber sicher gewertet werden
Auf eindrückliche Art und Weise wurde ein sehr schönes naturverbundenes Hobby in einer schönen Umgebung vorgestellt. Die Freude und Begeisterung der Mädchen, Knaben und auch der Erwachsenen stimmt zuversichtlich, dass sie sich auch weiterhin mit der Fischerei befassen werden.(ri)

Meistgesehen

Artboard 1