Die Jugendarbeit des Gemeindezentrums Bethel in Wettingen führte ein Osterlager durch. Rund 60 Jugendliche nahmen daran teil. Unterstützt wurde der Anlass von Pro Juventute, von Voilà (einem Programm der Schweizerischen Arbeitsgemeinschaft der Jugendverbände) sowie von der Suchtprävention Aargau. Das Motto lautete „Break free". Dieser Slogan wurde während vier Tagen im Oberwallis für etliche Jugendliche zur echten Befreiung - in doppelter Hinsicht. Einerseits konnten sie sich bei Spiel, Sport und Spass austoben. Auf dem Programm standen etwa Unihockey in der Halle oder Rugby draussen auf schneebedecktem Terrain. Andererseits hatte man dieses Motto gewählt, um den Jugendlichen darzulegen, welche Sucht es gibt (Schönheit, Pornographie, Computer, Macht, Information, Essen, Rauchen, Drogen und viele mehr), und um ihnen einen Weg aus der Sucht aufzuzeigen: Jesus Christus, der für uns am Kreuz gestorben ist zur Vergebung unserer Sünden , so dass wir nicht mehr länger Sklaven der Sünde sind. Diese Botschaft ist bei den Jugendlichen angekommen - und half vielen auszubrechen. Mädchen etwa erzählten, dass sie unter Bulimie leiden. Jungs offenbarten, dass sie nicht davon ablassen können, im Internet pornographische Inhalte zu konsumieren. Andere sagten erstmals, dass sie von einer tiefen Traurigkeit übermannt seien. Und etliches mehr kam zutage. Viele Gebete und persönliche Gespräche waren erforderlich, um die Ketten zu sprengen. Doch sie waren der Mühe wert. „Ich bin glücklich, was wir erreicht haben", meinte Jugendpastor Michael Ruppen nach vier intensiven Tagen. „Viele Jugendliche werden die Dinge nun anders anpacken." (pha)

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