Klingnau

Jugendliche, Kinder und ihre Eltern engagieren sich beim Palmenbasteln

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Eine grosse Schar an Bastlern fertigte am vergangenen Samstag Palmen, welche am Sonntag in der Kirche den göttlichen Segen erhielten.

KLINGNAU (sv) – Das Palmenbasteln wird seit vielen Jahren von Jungwacht & Blauring Klingnau organisiert. Am letzten Samstag fand die neuste Ausgabe des traditionellen Bastelnachmittages statt. Viele freudige Helfer versammelten sich bei bestem Wetter im Propsteihof mit Rebscheren, Gerteln und Handschuhen, darunter auch Schüler aus dem Religionsunterricht und zahlreiche Familien.

Die Tannen aus dem Klingnauer Wald standen bereit und warteten auf die Wandlung in kunstvolle Palmen. Und in etwa so wurden die Arbeiten aufgeteilt: während die Tochter auf den Draht die Stechpalmen steckte, schälten Sohn und Vater mit dem Gertel die Baumrinde weg und setzten die Bohrlöcher am richtigen Ort in das Holz. Zuletzt sorgte die Mutter mit Kreppbändern für die farbenfrohe Verzierung der Palme. Alle gaben sich grosse Mühe und versuchten neue Formen und Elemente zu kreieren mit dem Ziel,  schlussendlich die schönste Palme in die Kirche tragen zu können. Die Mutter aller Palmen durfte natürlich auch dieses Jahr nicht fehlen und so schuf das JW&BR-Leitungsteam aus einer rund 10 Meter langen Tanne ein stolzes Kunstwerk, welches nun das Zentrum des Kirchenraumes ziert. Zwischendurch konnten sich die Helfer an einem reichhaltigen Buffet mit Kuchen, Brötli und Schokolade verköstigen. An dieser Stelle sei allen gedankt, die an der Palmbastelaktion mitgeholfen haben.

Palmen erhielten Gottes Segen

Am Sonntag trafen sich alle auf dem Vorplatz der Kirche, wo sie von Pfarrer Niko Banovic begrüsst wurden. Danach trug man die Palmen ins Gotteshaus. Angeführt wurde die Prozession von der Gruppe Sonntigsfiir, gefolgt von den Palmträgern, Pfarrer und Ministranten. Im kurzweiligen Familiengottesdienst erfuhren die Gläubigen Sinn und Zweck des Palmenbastelns und es wurde erzählt, wie und warum Jesus von einer mit Baumzweigen jubelnden Menschenschar in Jerusalem empfangen wurde. Nach dem Gottesdienst konnten die Kirchengänger Palmzweige von den Mitgliedern der Sonntigsfiir entgegennehmen. Die  Palmen wurden mit nach Hause genommen und zieren jetzt Häuser und Gärten.

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