Fünf Ensembles mit rund 50 Kinder und Jugendlichen zeigten ihre Fähigkeiten am 7. Jugendensemble-Treffen in Niederwil. Mit diesem Anlass will der Verein Jugend- & Musikförderung Niederwil (VJMN) den Nachwuchsensemble eine Plattform bieten, ihr können einem breiten Publikum zu zeigen.

Gestartet wurde der musikalische Nachmittag mit dem Ensemble „Per Cantar et Sonar“ aus dem luzernischen Beromünster. Mit Gitarren und Gesang wurde den Zuschauer beste Unterhaltung geboten. Weiter ging es mit der Gruppe „Gitarrenfest“ von der Musikschule Oberes Seetal. Dies verzauberte das Publikum ebenfalls mit Gesang und Gitarren.

Der dritte Programmpunkt war dem mCheck gewidmet. Der mCheck ist ein freiwilliger Musiktest, bei dem die Musikschüler ihr können und wissen durch einen Experten prüfen lassen. Neben dem Vorspielen eines Selbstwahl- und Pflichtstück werden auch musikalische und instrumentalische Grundlagen getestet. Mit dieser Auszeichnung werden die Schüler dafür geehrt, mehr geübt zu haben, als es die Musikschulen eigentlich verlangen und damit auch schneller musikalische Fortschritte erreichen. Von der Musikschule Niederwil Fischbach-Göslikon absolvierten dieses Jahr Stufe 2: Gilles Bärtschi (Posaune), Lisa Battaglia (Euphonium), Rafael Furrer (Trompete), Stufe 1: Anina Gratwohl (Cornet), Levin Kessler (Schlagzeug), Timothy Koch (Schlagzeug), Annika Koller (Cornet), Lars Koller (Waldhorn) und Carole Werlen (Klavier) den Test. Der Musikschulleiter Sandro Oldani übereichte den stolzen Kinder die Zertifikate mit einer schriftlichen Auswertung. Als Anerkennung für ihre tolle Leistung, übereichte im Namen des Verein Jugend- & Musikförderung Niederwil (VJMN), der Präsident Marcel Koller den Kinder ein kleines Geschenk. Von den Zuschauern gab es einen riesigen Applaus.

Musikalisch ging es mit dem „T-Bone-Connection“ aus Aarau weiter. Das Posaunenquartett entführter das Publikum von der klassischen Kirchenmusik bis zum Musical Wilhelm Tell. Nun waren die jüngsten der heimischen Musikschule, das „Crescendo“ auf dem Programm. Die grösste Band am heutigen Tag, startete ihren Auftritt mit einer Parade durch die ganze Halle. Erstaunlich, was diese Kinder nach so kurzer Zeit im Instrumentalunterricht schon können. Nahtlos ging es rüber zu den Grossen des „Emanon“. Auch diese zeigten mit viel Freude ihr musikalisches Können und unterhielten schwungvoll das Publikum.

Während der musikalischen Unterhaltung wurden die Gäste auch mit einem tollen Kuchen- und Dessertbuffet verwöhnt. Zum Schluss überreichte der VJMN allen Müttern zum Dank für ihre tägliche Unterstützung, sei es beim Musizieren, Erinnern oder Fahrdienst, eine Rose. Trotz herrlichem Wetter, unterstützten viele Besucher durch ihre Anwesenheit und Applaudieren, die jungen zukünftigen Musikanten. Ein gelungener, schöner und traditionellen Anlass klang langsam dem Ende entgegen. Zufriedene und stolze Kinderaugen bleiben als Erinnerung.