Am vergangenen Wochenende befand sich Bern im Ausnahmezustand. Rund 10'000 Mitglieder von Jungwacht und Blauring (Jubla) trafen sich auf der Allmend zu einem nationalen Grossanlass. Die Mission der drei Tage war klar, die Bewohner vom Planteten Misuri sollten ihre Farbe und ihre Lebensfreude zurückbekommen. Unter dem Motto "Jublaversum - und das Leben wird farbig" versuchte man dem fremden Volk zu helfen.

Abwechslungsreiches Programm

Am Freitagabend machten sich Jublas aus der ganzen Schweiz auf den Weg nach Bern, darunter auch 50 Scharen aus dem Aargau. Extrazüge brachten die Kinder und Leitenden direkt zum Ort des Geschehens. Damit war der Startschuss zu einem einzigartigen Wochenende gefallen. Während den beiden Tagen gab es über 100 Ateliers für die Teilnehmer. Die Angebote reichten vom Jass-Atelier, übers Specksteinschleifen bis hin zum Sumoringen. Auf der grossen Bühne gab es zudem einige Höhepunkte zu erleben. Andrew Bond, Knackeboul und Pablopolar sorgten bei den Jublanern und Jublanerinnen für ordentlich Stimmung. Ebenfalls auf dem Programm standen drei "Big points", wofür jeweils alle Teilnehmenden zusammen kamen. Zum ersten "Big point" kam Professor van Hering und die grauen Bewohner vom Planten Misuri. Sie baten um Hilfe, weil sie wieder bunt und lebensfroh werden wollten. Mit dem Besuchen der Ateliers verdienten die Kinder Farben, um die Misurier wieder farbenfroh zu machen. So kamen sie beim zweiten "Big point" bunt und fröhlich auf die Bühne und bedankten sich für die Hilfe. Mit dem dritten "Big point" ging das Jublaversum zu Ende. In der Post Finance Arena sang man noch einmal das Jublaversum-Lied und genoss ein letztes Mal die gute Stimmung. Nebst dem Programm für Kinder und Leitende gab es auch für die Ehemaligen ein breites Angebot, darunter eine Schnitzeljagt durch das ganze Areal oder ein Geländespiel.

Jahrelange Vorbereitung

Drei Jahre lang wurde der Grossanlass minutiös vorbereitet. Um die Durchführung möglich zu machen, waren rund 500 Helfende vor Ort. Grossanlässe wie das Jublaversum findet etwa alle zehn Jahre statt. Ein solcher Grossanlass bietet nicht nur einzigartige Erblebnissen, sondern fördert auch den schweizweiten Austausch zwischen den Leitenden.