Oberentfelden

Jubiläumsturnerreise des STV Oberentfelden nach Prag

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Unser Organisator Marcel Chour hat uns nicht allzu viel zum Programm verraten. Nur soviel, dass wir neben der Zahnbürste auch etwas Anständiges zum Anziehen mitnehmen sollen.

13 Turner (in Worten dreizehn !) fanden sich bereits am Freitag am Bahnhof ein um via Basel fliegend nach Prag zu gelangen.

Nach dem Einchecken im Hotel fuhren wir zum ersten Mal in die Stadt um den ersten Restauranttest zu machen. Der Test fiel sehr positiv aus. Danach war erstes Bummeln angesagt. Plötzlich wurde es hektisch, schliesslich mussten wir noch zurück ins Hotel um die guten Sachen anzuziehen. Der Organisator hat uns eine Überraschung organisiert, wo wir uns fein präsentieren sollten. Gerade pünktlich zum Beginn des Programms haben wir unsere Sitze eingenommen.

Die Vorstellung im Kouzelny Cirkus erzählt in tanzender Form die Geschichte einer unglücklichen Liebe zweier Zirkusleute. Selbstverständlich hat sich bis zum Schluss alles ins Gute gewandelt. Die Aufführung ist ein must see für den Prager Besucher. Immerhin läuft das Programm seit vielen Jahren.

Der erste Abend endete früh in der Hotelbar bei einem Schlummertrunk. Schliesslich hatten wir am nächsten Tag einiges los.

Der Tag startete mit einem reichhaltigen Frühstück, das uns mit der nötigen Energie versorgte.

Was macht man als Tourist in einer fremden Stadt? Richtig. Man macht eine Stadtrundfahrt. Wir hatten das Vergnügen, eine deutschsprechende Stadtführerin zu haben. In einem Kleinbus fuhren wir an den Prager Sehenswürdigkeiten vorbei. Höhenpunkte waren natürlich die Prager Burg und die Karlsbrücke, die wir zu Fuss erkundeten.

So haben wir in einigen Stunden vieles über die Stadt, die Bewohner und ihre früheren und aktuellen Regierungen erfahren. Danach gings Schnurstracks weiter zu einer Führung durch die Gebäude des Leistunssportzentrums des tschechischen Sportverbandes (vergleichbar mit dem STV). Ist doch eine Riesenchance, einen Mitturner zu haben, der solche Verbindungen hat.

Anschliessend verzogen wir uns in kleineren Gruppen in die Stadt. Die einten zog es auf einen Aussichtturm ausserhalb, die anderen wollten die Stadt zu Fuss erkunden und eine Gruppe zog es vor, die heimischen Shoppingmalls aufzusuchen.

Der nächste Treffpunkt war ein rustikales Restaurant in einer Seitengasse unweit des Zentrums, wo wir uns zum Znacht trafen. Das Restaurant bestand aus einigen einzelnen Gasträumen auf mehreren Ebenen bis tief unter die Erde.

Das Essen und Trinken war ausgezeichnet. Nichts fehlte, nicht mal das Kaffee crème.

Nach dem üppigen Mahl zog es die einten zurück ins Hajabettchen, die anderen zogen es vor, das Prager Nachtleben zu erkunden.

Am nächsten Morgen hiess es schon wieder Koffer packen und nach dem Morgenessen auschecken. Nochmal schwärmten wir in die Stadt und haben erfolgreich unsere letzten Kronen unters Volk gebracht. Schliesslich wollte man doch die Daheimgebliebenen mit einem Souvenir an der Reise teilhaben lassen.

Der Rest ist schnell erzählt, Koffer im Hotel abholen, U-Bahn, Bus, Flug, Zug, WSB und den Rest zu Fuss.

Eine ausserordendliche Turnerreise ist so zu Ende gegangen. Zurück bleiben Erinnerungen an eine tolle Stadt, unendlich lange Rolltreppen zur U-Bahn, Trams mit extremen Beschleunigungen in beide Richtungen, Übernachtungen zu zweit unter einer Decke und anderen vielen ulkigen Gegebenheiten.

Ein herzliches Dankeschön an den Organisator sowie orts- und sprachkundigen Reiseleiter.

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