50 Jahre FTV Fahrwangen, das muss gefeiert werden. Mit dem Clubbus ging die Reise bei strahlendem Sonnenschein und sommerlichen Temperaturen für 17 Frauen des FTV Fahrwangen Richtung Elsass los. Nach einem Kaffeehalt erreichte man bald die Passhöhe des Grand Ballon. Leider war es nebelverhangen und der sehr starke Wind blies die Turnerinnen fast davon. In Le Markstein gab es den Mittagshalt, bevor es dann weiter über den Col du Platzerwasel hinunter ins Fechttal nach Turckheim ging. Dort hatte man Zeit das Dorf mit seinen schönen Riegelbauten zu besichtigen. Weiter ging es dann ins Hotel in Strassburg. Bei Flammkuchen, Wein und stärkeren Getränken genoss man bis spät in die Nacht, zusammen den warmen Spätsommerabend in einem Strassencafe. Nach dem Frühstück stand eine Schifffahrt auf dem Ill auf dem Programm. Obwohl sonniges Wetter waren unsere Plätze leider in einem gedeckten Boot reserviert. Trotzdem genoss man den Anblick vom Fluss aus und erhielt via Audio-Führung einiges Wissenswertes über die Stadt. Nach dem Mittagessen fand eine geführte Stadtbesichtigung mit Bus und zu Fuss auf dem Programm. Nun kannte man auch die versteckten Winkel von Strassburg und hatte genügend Zeit um zu Shoppen, Essen oder für weitere Besichtigungen. Man ist ja ein Turnverein, sagten sich einige der Frauen und haben die 332 Stufen zum Turm geschafft und konnten von dort aus die wundervolle Aussicht über die Stadt geniessen. Um 22.00 Uhr fand zur Jahrtausendfeier der Münsterfundamente ein fantastisches Licht-Ton-Spektakel statt. Dies wollte man sich nicht entgehen lassen, zusammen mit einigen hundert anderen Leuten setzte man sich in die Menge und genoss die Lichtershow. Als man danach aus der Masse heraus war genehmigten sich einige noch in der Hotelbar einen Schlummertrunk. Am anderen Morgen hiess es Abschied nehmen von Strassburg und es ging weiter nach Colmar. Bei einer interessanten wie amüsanten Führung zu Fuss durch die Stadt kamen die Frauen ins Schwitzen und man suchte sich wieder einen schattigen Ort um zu Mittag zu essen. Danach fuhr man nach Eguisheim in eine Weinkellerei. Nach einer Besichtigung im kühlen Keller, durften dann verschiedene Weine degustiert werden. Da im Ort gerade ein Winzerumzug stattfand konnte man nicht sofort weiter fahren. So hatte man noch die Möglichkeit die amtierende Weinkönigin vom Elsass zu sehen, bevor es dann endgültig wieder Richtung Schweiz und somit nach Hause ging.