Friedrichshafen/D (HW-33) Aus Anlass des runden Geburtstages ihres Vereins fuhren die Klingnauer Modellflieger nach Friedrichshafen und besuchten dort das Zeppelin- und das Dornier-Museum. Ein währschaftes Mittagessen am Hafen und eine gelungene Carfahrt mit Fährenpassage rundeten den Tag ab.

 Der Modellflugsportverein Hotwings Klingnau feiert dieses Jahr seinen fünfzigsten Geburtstag. Aus diesem Anlass fand im Frühjahr eine Ausstellung im Rittersaal des Schlosses statt. Und zum Ende der Saison sollten die Aktiven einmal beisammen sein können, ohne sich um Modelle, Steuerungen und dergleichen kümmern zu müssen.

Nachdem zuerst ein Ausflug in die Innerschweiz im Vordergrund gestanden hatte, entschied man sich für eine Reise auf die andere Seite des schwäbischen Meeres. Das Ziel hiess Friedrichshafen, ein Ort, an dem für die Fliegerei getan worden ist und wo noch heute dieser Geist sicht- und fühlbar ist.

Der Präsident des Vereins, Paul Rudolf rekognoszierte die Möglichkeiten und schlug schliesslich vor, am Morgen das Zeppelinmuseum am Hafen zu besuchen und dann dort zu speisen, um am Nachmittag das beim Flughafen liegende Dornier-Museum zu besichtigen.

Bei regnerischem und kühlem Wetter fuhr am Samstagmorgen ein Suter-Car aus Würenlingen vor, um die gut vierzig Modellflieger und -angehörigen aufzunehmen. In flotter Fahrt ging es über Schaffhausen an das nördliche Bodenseeufer, und nur an der Grenze in Thayngen gab es einen längeren Aufenthalt, bis der Chauffeur seine Formalitäten erledigt hatte.

In Friedrichshafen angekommen, begaben sich die Reisenden ins Zeppelin-Museum, wo sie nachvollziehen konnten, wie die Entwicklung der Luftschiffe vor sich ging und sie sich anhand vieler Exponate eine Vorstellung über Entstehung und Gestaltung der fliegenden Zigarren machen konnten.

Vom Luftschiff zum Flugzeug

Nach dem Mittagessen im Museumsrestaurant mit fantastischem Ausblick über Hafen und Bodensee bis in die Alpen ging es am Nachmittag zum Flughafen. Dort steht das vor gut einem Jahr eröffnete Dornier-Museum, das einen Überblick über die Entwicklungen und Produkte der Firma des genialen Claude Dornier und seiner Mitarbeiter gibt. Es war ein grosser Kontrast zum Zepplinmuseum: Lage, Platzangebot, Exponate, Ausstellungsgestaltung und nicht zuletzt das Wetter (Exponate im Freien!) waren ganz unterschiedlich.

Einige Mitreisende, vor allem ältere Semester und die Modellflieger begleitende und an der Flieger vielleicht nur mässig interessierte Personen, liessen am Nachmittag schon bald die Flügel hängen und begaben sich zum Ausruhen und zur Erholung in die Cafeteria.

Nach einem Gruppenbild vor dem gelungenen Museumsgebäude fuhr die Reisegesellschaft via Meeresburg mit der Fähre nach Konstanz und dann via Winterthur wieder in den Aargau, wobei der Car nach der Kantonsgrenze eine für nicht jeden nachvollziehbare Schleife fuhr, zuletzt aber alle wieder sicher am Ausgangsort absetzte.

Im Namen der Mitreisenden sei dem Organisator, Paul Rudolf, für die vorzügliche Organisation des Ausfluges gedankt. 'Er dörf wieder emal ...'