Vorgängig zur Jubiläumsversammlung begrüsste die Präsidentin die Mitglieder und Gäste und lud sie ein zu einem feinen Jubiläums-Imbiss offeriert durch die WirnaVita AG.

Rückblick - Entstehung und Aufgaben Verein
Vor Beginn der offiziellen Versammlung vermittelte die Vorsitzende, mit einem kurzen Rückblick die Entstehung des Verein pro Altersheim. 1982 wurde durch die Behörde eine Arbeitsgruppe zur Abklärungen der Zukunft „Altersheim Würenlingen“ beauftragt. 1983 wurde an der Orientierungsversammlung die Gründung eines Vereins empfohlen. Demzufolge fand Ende 1984 die Gründungsversammlung statt. In den Vorstand wurden Robert Meyer, Präsident, Silvia Meier-Gerster, Vizepräsidentin, Josef Kalt, Aktuar (verstorben), Frieda Trösch, Beisitzerin und Walter Senn, noch am- tierender Kassier gewählt. Im Hinblick auf die Realisierung eines Heim-Neubaus wurde im Auftrag des Vereins 1986 der Altersheim-Bazar „ALBA“ durchgeführt. Mit grossem Engagements der Bevölkerung und der Vereine konnte die „überwältigende“ Summe von beinahe Fr. 335,000 für den Neubau gespendet werden.

Freiwilligendienste
Nach Heim-Einweihung im 1992 übernahm der Verein mit Hilfe von Freiwilligen die Betreuung des Cafeteria-Betriebes. . Mit den Mitgliederbeiträgen werden nach wie vor u.a. zweckbestimmte Anschaffungen, Veranstaltungs-Gagen oder Weiterbildungen finanziert. Im Laufe der drei Jahrzehnte erweiterten sich die Freiwilligendienste in sieben Gruppen. Zurzeit leisten 47 Personen viele unbezahlte Stunden zum Wohle der Heimbewohnenden und der Leistungsbezüger zuhause! Als Folge der umfangreichen Freiwilligen-Angebote wurde per Ende April die wichtige Statuten-Zweckbestim-mung „Organisation und Koordination der Freiwilligendienste WirnaVita AG“ eingeführt. Die Vorstandsmitglieder übernehmen die Vermittlungsfunktion zwischen den Kontaktpersonen der einzelnen Gruppen und der Kontaktperson WirnaVita AG. Damit wird, bei Anliegen jeglicher Art, ein strukturierter Ablauf gewährleistet.

Ordentliche Generalversammlung
34 Mitglieder und 9 Gäste waren anwesend. Leider entschuldigten sich 8 Mitglieder. Die Vorsitzende durfte 7 Neu-mitglieder willkommen heissen. Als Stimmenzählerin wurde Margrit Rymann vorgeschlagen und einstimmig gewählt.

Jahresbericht der Präsidentin
Mit grossem Applaus wurden die Informationen des vergangenen Vereinsjahres genehmigt.

Jahresrechnung 2014
Der Jahresrechnung, durch Kassier Walter Senn erläutert, wurde zugestimmt. Die Revisorin Margrit Bryner über-

prüfte die Rechnung und stellte fest, dass die Buchhaltung übersichtlich, fachgerecht geführt wurde und alle Unter-lagen vorhanden waren.

Budget und Mitglieder-Jahresbeitrag 2015
Das Budget wird einen Mehraufwand im Zusammenhang mit der Jubiläums-Versammlung aufweisen. Der Mitglieder-

Jahresbeitrag wird bei CHF 20.00 belassen. Das Budget und der Jahresbeitrag werden ebenfalls genehmigt.

Verschiedenes - Dank
Da es keine Wortmeldungen gab, schloss die Präsidentin den geschäftlichen Teil und bedankte sich im Namen des Vorstandes für das Interesse am Verein und die Teilnahme an der Generalversammlung.

Einen Dank ging an die Vorstands-KollegInnen, den Verwaltungsrat, den Geschäftsführer, das ganze Personal für die gute Zusammenarbeit. Einen speziellen Dank galt der WirnaVita AG für den Jubiläums-Imbiss, der Leitung Verpflegung und dem Küchenteam, für das Essen und den Service, dem Zentralen Dienst für die Vorbereitung des heutigen Abends.

Nach kurzer Pause, kamen die Anwesenden als Jubiläumsbeitrag, in den Genuss eines gesanglichen Höhepunktes, vor-getragen vom Chor „StimmXvoll“. Mit grossem Applaus und einem Apéro wurden die fröhlichen und besinnlichen Lieder herzlichst verdankt.

Information seitens der WirnaVita AG
Geschäftsführer Enrico Meuli informierte über den Stand des Erweiterungsbaus, den Zeitplan der Sanierung und die Einführung einer neuen Informatik. Die offizielle Einweihung ist Mitte 2016 geplant. Die erbrachten Freiwilligen- Dienste werden vom Heim und den Bewohnern sehr geschätzt. Der VR-Präsident Dr. Roland Wormser erläuterte, dass der Abschluss des Neubaus nur ein Teil der WirnaVita AG-Strategie bedeute. Im Hinblick auf die inskünftige Zunahme der älteren Bevölkerung und der zukünftigen BVG-Generation wird Wohnen mit Service immer beliebter werden. Mit der Zunahme von Demenzkranken werden auch die pflegenden Angehörigen eine zukünftige Zielgruppe sein. Er be-tonte die Wichtigkeit, frühzeitig mit der Planung zu beginnen, um für die sich ändernde Nachfrage gewappnet zu sein.

Die Anwesenden bedankten sich für die interessanten Beiträge mit grossem Applaus.

Abschliessend wünschte die Präsidentin allen eine gute Heimkehr.

Heidy Schneider-Mühlebach