Die diesjährigen Jahresversammlung der CVP Bezirk Laufenburg fand im Gasthof Löwen in Herznach statt. Martin Steinacher, Bezirkspräsident, begrüsste die Anwesenden an diesem Frühsommerabend. In seinem Jahresbericht wies Steinacher auf viele Veranstaltungen und Höhepunkte des Jahres 2014 hin. So den von uns organisierten CVP-Aargau-Fraktionsausflug in Laufenburg, welcher bei sehr schönem Wetter zu einem vollen Erfolg wurde. Viele Leute lockte unser Herbstanlass in Stein zum Thema „Integrative Schule ein Auslaufmodell?“ an, genauso wie auch der Stammtisch mit CVP Landammann Roland Brogli. Gegen Ende 2014 begann bereits der Wahlkampf für die Nationalrats- und Ständeratswahlen vom Herbst 2015. In unserem Bezirk wurde am Januarhöck 2015 Werner Müller und Martin Steinacher zu NR-Kandidaten erkoren. Bei der Vorstellung des Jahresprogramm 2015 rief der Präsident zur regen Teilnahme an den verschiedenen Veranstaltungen auf. So z.B. zur Wanderung der CVP Bezirk Laufenburg am 7. Juni oder dem Bezirksanlass vom 30. Juni welcher zusammen mit der CVP Bezirk Rheinfelden zur „Vereinbarkeit Familie und Beruf“ durchgeführt wird. Auch der Herbstanlass vom 26. September 2015 soll wieder viele Wählerinnen und Wähler zur Diskussion anregen.

Die Genehmigung des Protokolls und der Jahresrechnung 2014 sowie das Budget 2015 konnte Steinacher in Rekordzeit erledigen.

Die Diskussion wurde vor allem nach dem Referat der Gastreferentin Grossrätin und NR-Kandidatin Marian Binder geführt. Ihr Themenbeitrag „Vereinbarkeit Beruf und Familie“ passt hervorragend zur CVP als „DIE Familienpartei“ und als Wahlkampfthema 2015. Solche Themen müssen endlich ernst genommen werden, meinte Binder in Ihrer Einleitung. Das richtige Mass an Vereinbarkeit und Vernetzung sei wichtig für die Wirtschaft, Politik und den Menschen. Wegen der Annahme der Masseneinwanderungs-Initiative sei der Fachkräftemangel schon jetzt ein grosses Thema. Optimale Bedingungen sind zu schaffen damit Beruf, Familie und Freizeit sich miteinander vertragen. Der Wiedereinstieg von Frauen ins Berufsleben muss unterstützt werden. Die Familienarbeit, die Ehrenamtlichkeit und die häufige Sozialkompetenz von Frauen müssen gerecht bewertbar sein. Der Familienberuf ist nicht zweitklassig und so haben Arbeitgeber bessere Einschätzungsmöglichkeiten über die Fähigkeiten. Das Beste sei wohl, wenn Frau (oder Mann) nicht ganz aus dem Beruf aussteige oder mit Teilzeitarbeit Erfahrungen sammelt. Zumal, so Binder, sich das Berufsbild der Hausfrau in den letzten Jahren durch Vernetzung, Homeworking und Belastbarkeit stark verändert hat. Nach den Ausführungen von Binder stellten sich die anwesenden NR-Kandidaten Marianne Binder, André Rotzetter, Werner Müller und Martin Steinacher den vielen, zum Teil kritischen Fragen der Anwesenden. Die rege Diskussion zeigte, dass die Familienpolitik einem Anliegen der Bevölkerung entspricht.

Bevor der vorzügliche Apéro aus der Löwenküche aufgetischt wurde bedankte sich Steinacher für das Interesse an der Veranstaltung.

Walter Widmer, Hornussen