Jahreskonzert der Handharmonika-Clubs Buchs und Aarau

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Jahreskonzert des Handhamonika-Clubs Buchs und Aarau

Das Motto des Konzertabends lautete „Rund um die Welt", dies jedoch nicht in 80 Tagen, sondern in nur zwei Stunden. Als Reisebegleiter führte Jean-Pierre Meyer durch das Programm.
Der Handharmonika-Club Buchs und Aarau unter der Leitung von Marianne Hintermann startete die Reise mit dem Concertino „Nord-Föhn" in Richtung Süden und zog dann weiter nach Westen mit dem bekannten Hit der Pet Shop Boys „Go West". Auf dem amerikanischen Kontinent angekommen spielte das Orchester aus der Literatur des Komponisten John Philip Sousa. Das rassige Medley „Salut to Sousa" bot einen Auszug aus bekannten Märschen wie Washington Post, The Liberty Bell, King Cotton sowie das berühmte Stars & Stripes Forever. Nach dem eher ruhigeren „Latin-American-Medley" stand auch schon „YMCA", ein Disco-Hit aus den 70er Jahren, der Gruppe „Village People" auf dem Programm. Dazu durfte Simone Gysi von der Tanz und Gymnastik Schule, Reinach begrüsst werden. Zur Begleitung des Orchesters hatte sie zusammen mit ihren Tänzerinnen in einer tollen Choreographie die „Gruppe Village People" in den Gemeindesaal mitgebracht.
Im 2. Konzertteil spielten traditionsgemäss die ehemalig Aktiven von Buchs unter der Leitung von Oskar Kuppelwieser zum Konzert auf. Zum Auftakt wurden die „Köbeli-Polka" und anschliessend der Walzer „Hochzeit in Böhmen" gespielt. Den Abschluss machte passend zur Jahreszeit der „Frühlingsmarsch" von Hans Sprecher. Natürlich durfte auch eines der vielen Werke von Willy Rüegger nicht fehlen. Für dieses Jahr haben die Spielerinnen und Spieler den Marsch „Musikanten ziehn vorbei" für die Zugabe ausgewählt..
Im 3. Konzertteil flogen die Aktiven nun über den pazifischen Ozean in ein japanisches Teehaus. Von dort führte die Reise weiter nach Persien. Hier stand der Besuch „auf einem persischen Markt" im Reiseprogramm. Zur Musik des Akkordeon-Orchesters verwandelte Simone Gysi und ihre Tänzerinnen den Saal in ein buntes orientalisches Markttreiben mit einem Kalifen und seiner Prinzessin, Kameltreibern, Bettler, Gaukler und Schlangenbeschwörer. Weiter reiste man über die Ebenen des Ural „Plaines de l'Oural" ein Potpourri nach Ost-Europa zum „Ungarischen Tanz Nr. 5" von Johannes Brahms. Zurück in der Schweiz und als Abschluss des konzertanten Teils des Abends spielte das Orchester den Ohrwurm „Swiss Lady" von Peter Reber, begleitet von Hans Matt auf dem Alphorn.
Dann hiess es Bühne frei für das Theater, welches auch in diesem Jahr zur Abrundung des Abends mit Spannung erwartet wurde. Gespielt wurde der Schwank „Alles us Verzwyflig" von Arthur Brenner und unter der Regie von Daniel Leuenberger. Der Einakter handelte von drei Freunden, die dringend Geld für eine neue Vereinsfahne benötigten. Eine Notlüge, sollte die reiche Tante dazu bewegen, das Geld dafür zu schicken. Das Geld kam nicht, dafür kam die Tante auf Besuch. Eine verzwickte Situation, die die drei Männer in die komischsten Situationen brachte. (Jacqueline Meyer)

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