Die jungfreisinnigen freiamt (jff) empfehlen ein JA zur Kreditbewilligung Umfahrung Mellingen

Die Umfahrung verspricht eine Aufwertung der Wohn- und Lebensqualität in Mellingen. Für die jff ist aber klar, dass diese nur mit dem Bau beider Umfahrungsteilen möglich ist. Durch das Gesamtprojekt, erfahren die Altstadt und die Neustadt die dringend benötigte Verkehrsentlastung.
Das Dorfbild von Mellingen ist heute stark von der Hauptstrasse geprägt, dies soll sich mit der Umfahrung ändern. Bei 17‘000 Fahrzeugen pro Tag kann von wohnfreundlicher Atmosphäre nicht die Rede sein, stattdessen wird das Städtchen von  Garagen und Tankstellen geprägt.

Der bei den Linken umstrittene zweite Teil der Umfahrung fügt sich harmonisch in das Landschaftsbild ein und schafft neue Naturzonen. Die Tier- und Pflanzenwelt profitiert dank diverser Renaturierungsmassnahmen  von einem Bau der Umfahrung ebenso,  wie die verkehrsmüden Einwohner von Mellingen.

Der erste Teil der Umfahrung ist bereits beschlossene Sache. „Das Referendum gegen den zweiten Teil, wurde allein aus parteipolitischen Interessen ergriffen“, so Silvan Hilfiker. Getreu dem Motto: Weniger Strassen führen zu weniger Fahrzeugen bzw. Verkehr, torpedieren Links-Grüne Kräfte das  Bauvorhaben, schliesslich ist Wahljahr. Der Realität und den Bedürfnissen der Anwohner wird damit aber nur wenig Beachtung geschenkt. Parteipolitik wird wieder einmal über die Lebensqualität und Freiheit der Bürger gestellt.

Mit einem Nein am 15. Mai 2011 laufen weitere wichtige Projekte (Sins, Bad Zurzach) Gefahr vom Volk abgelehnt zu werden. Die Abstimmung zur Umfahrung Mellingen ist somit ein Grundsatzentscheid für die Entwicklung des Individualverkehrs im Aargau. Um in Zukunft nicht im Verkehrschaos zu versinken, muss heute gehandelt werden. Die jff unterstützen eine sinnvolle Verkehrsplanung im Kanton und lassen sich von parteipolitischen Entscheiden nicht beirren.

Mit der Ja-Parole zur Umfahrung Mellingen sprechen sich die jff einstimmig für den Individualverkehr aus. Eine Ablehnung ist falsch und widerspricht dem Grundsatz einer langfristig orientierten Planung. Jan L. Severa bringt es auf den Punkt: „Politisches Kalkül, darf einer verantwortungsvollen Nutzung der Umwelt nicht im Wege stehen.“

Vorstand jungfreisinnige freiamt

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Jan L. Severa, Medienverantwortlicher, Wohlen                         076 419 94 09