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Info-Abend in Stein zur Zusatzfinanzierung der IV

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Die Schuldenspirale der IV muss gestoppt werden

Am Info-Abend in der Cafeteria der MBF in Stein, der unter dem Patronat von Insieme Frick und Rheinfelden, dem Verein anker, Pro Infirmis Aargau und Rheinfelden sowie einer überparteilichen Gruppe zur Unterstützung der IV stand, waren sich alle einig, dass die finanzielle Lage der IV unbedingt stabilisiert und jene der AHV gestärkt werden müsse. Die IV weist ein jährliches Defizit von 1,4, Milliarden Franken auf und der Schuldenberg der IV wachse jährlich . Die Hauptreferentinnen und Referenten Frau Dr. Stéphanie Mörikofer, ehemalige Regierungsrätin, John Steggerda, Präsident der kantonalen Behindertenorganisationen, Heinz Meier, Präsident Insieme sowie Doris Benker, Präsidentin anker Verein für psychisch Kranke Aargau orientierten sachlich und umfassend über die aktuelle Lage der IV aber auch der AHV

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Einigkeit herrschte ebenfalls zum Thema Missbrauch: dieser müsse und werde konsequent bekämpft, es dürfe aber nicht sein, dass mit einem „Nein" Unschuldige bestraft werden. Integration am Arbeitsplatz sei sehr wichtig, es dürfe auch nicht vorkommen, dass Menschen wegrationalisiert und zur IV abgeschoben werden.

Die ab 2011 beginnende auf sieben Jahre befristete Erhöhung der Mehrwertsteuer von gegenwärtig 7,6 auf 8 Prozent - also um 0,4 Prozent - fanden die Beteiligten vertretbar. Dies vor allem im Hinblick darauf, dass der Satz für Lebensmittel, Konsumartikel und für die Hotellerie proportional noch tiefer sei.

Eine Ablehnung der Vorlage am 27. September sei sehr schwer zu verkraften, denn dann käme es zu einer Aushöhlung der AHV, vermehrt würden Anträge abgelehnt und es führe zu einer Kostenverlagerung zu den Sozialdiensten der Gemeinden. Zudem sei der soziale Friede gefährdet. (bbe)

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