Laufenburg

Im kühlen Schatten der Sulzer Kirchenlinde

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Was früher das im Dorfteil Bütz, mitten auf der gesperrten Kantonsstrasse, abgehaltene Strassenfest war, mutierte letztes Jahr erstmals zum Lindenfest. Namengeberin ist die stolze Linde bei der Sulzer Kirche. Die Musikgesellschaft Sulz, Organisator dieser Anlässe, hatte sich für dieses Jahr wohl einen der heissesten Sommertage ausgesucht. Kein Wunder, dass die Besucherinnen und Besucher zunächst eher spärlich auf-kreuzten. Sie hatten freilich verpasst, wie angenehm der kühle Schatten, zusammen mit einem leisen Lüftchen, unter dem Blätterdach der Mutter Natur sein kann. Lediglich das arme Spanferkel schmorte unter der doppelten Hitze von sengender Sonne und glühendem Kohlefeuer. Die Jugendmusik Region Laufenburg unter Leitung von Giuseppe Di Simone unterhielt das stetig wachsende Publikum mit schmissigen Rhythmen.

Unterdessen waren die Plätze besetzt, das gare Spanferkel wurde von fachkundigen Händen portioniert und fand nach dem Motto „S’het so langs het!“ reissenden Absatz. Es war ein gemütlicher Abend, ohne grosses Drumherum, wo wieder einmal Gelegen-heit bestand, sich in geselliger Runde mit vielen Bekannten und Freunden aus dem Dorf, aber auch der näheren und weiteren Umgebung, bis spät in die Nacht hinein auszutauschen.

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