Zur Hauptaufgabe der Pioniere zählen Rettungs-, Sicherungs- und Aufräumarbeiten nach oder während einem Ereignis wie kürzlich in der Innerschweiz nach einem heftigen Gewitter.
Damit diese Fertigkeiten geübt werden können, bietet das Übungsgelände des Kantonalen Zivilschutzausbildungszentrum ZAZ Eiken unter anderem eine Trümmerpiste mit unterirdischem Röhrensystem für Rettungsübungen und Simulationen für Überschwemmungen.

Um jederzeit für einen solchen Ernstfall vorbereitet zu sein, sind regelmässige Trainings nötig. Allerdings stellt es keine leichte Aufgabe dar, in einem Wiederholungskurs beispielsweise eine Überschwemmung oder einen Erdrutsch zu simulieren. Zudem müssen die Pioniere schwere Gerätschaften bedienen können.
Die Zivilschützer der ZRL absolvierten im ZAZ Eiken einen Parcours mit mehreren Posten. Die Teilnehmer lernten inmitten von Schutthaufen den praktischen Umgang mit Seilzügen, Kettensägen, Hebekissen, Stockwinden, Elektrogeräten usw. und konnten realitätsnah gegen Wasserfluten und andere Hindernisse ankämpfen. An einem weiteren Posten wurden die Zivilschützer ausführlich über den neusten Stand der sanitarischen Nothilfe instruiert.
Schliesslich wurde das Gelernte in einer Übung angewendet. Mit schweren Gerätschaften mussten sich die Teilnehmer zu einer verschütteten Person vorarbeiten, um diese sicher zu bergen.
Dank dem meistens guten Wetter und der abwechslungsreichen und interessanten Übungsanlage, sowie der guten Kameradschaft darf dieser WK als Erfolg angesehen werden. Die ZRL ist für den Ernstfall bestens gewappnet. Nächstes Jahr werden die Pioniere wohl wieder in der Region Lenzburg eingesetzt. (rsc)