Rümikon

IG Rümikon lud zum Sommer-Grillfest

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Wunderbares Familienfest gefeiert

Am längsten Tag des Jahres organisierte die IG Rümikon im alten Bahnhof ein Grillfest. Freibier vom Fass, Grillwürste, Steaks, ein prächtiges Salat- und Dessertbuffet, aber auch eine Band, das „Studenland-Orchester" und ein improvisiertes Freiluftbad befriedigten wahrlich alle Wünsche.

Sehr viele Gäste und Besucher

Für Urs Signer war das Highlight der Aufmarsch der sehr vielen Leute, die der IG ab zwei Uhr nachmittags ihre Aufwartung machten. Für Urs Signer ist wichtig, dass im Dorf etwas läuft, dass Aktivitäten stattfinden, die Menschen Nachbarschaft, ja das eigentliche Dorf spüren. Rümikon wird immer kleiner, die Aktionen fehlen. Mit der IG Rümikon will er Leben, Farbigkeit, Abwechslung bringen, will etwas bieten, etwas Sinnvolles machen. Die Menschen schätzen dieses Engagement, denn sie können so miteinander im Gespräch bleiben. können es lustig haben, all das, was in den letzten Jahren eingeschlafen ist. Das ist wohl auch der Grund, dass in kurzer Zeit viele Mitglieder zur IG zusagten.

Vielleicht schafft die IG das, was früher die Schule, die Feuerwehr oder der Kinderspielplatzverein schafften, einen Corpsgeist zu erzeugen, ein Zusammengehörigkeitsgefühl, aber auch eine Förderung der Gemeinschaft und die Ermöglichung einer für alle kooperativen Zusammenarbeit mit den Gemeindebehörden.

Aufwändige Attraktionen

Eine Ad-hoc-Band, das Studenland-Orchester, um Hans Reh spielte mit einer breiten Palette von rockigen Oldies auf, die viel Spass und Freude bereiteten. Der Bahnhof als Bühne eignete sich dazu hervorragend.

Ausserhalb des Bahnhofs war ein fabrikneuer, gründlich abgedichteter Container aufgestellt, der mit 24 000 Liter Wasser gefüllt war. Das Wasser stammte von einer Quelle, mit der früher die SBB ihre Dampflokomotiven auffüllte. Der Bahnhof gehört heute Andreas Hofstetter, der damit auch das Wasser lieferte, das in seinem Lagerhaus-Betrieb auch aufbereitet worden war, denn er verfügt mit seiner Tiefkühllogistik über viel Abwärme. So konnte er mit seinen Leuten eine Badetemperatur von rund 28 Grad Celsius produzieren. Schön wäre natürlich, wenn er die Energie auch im Alltag besser nutzen könnte, aber die Investitionskosten schreckten potentielle Kunden ab.

Der Blick auf das nahe stehende Lagerhaus beleuchtet einen wichtigen Wirtschaftsfaktor. 8000 Palette mit tief gekühlter Ware (Fisch, Fleisch, Gemüse, Früchte) sind dort eingelagert. 4 - 500 Tonnen Backware wird pro Monat heruntergekühlt, 4 - 8000 Paletten werden pro Monat umgeschlagen, 350 Lastwagen verrichten diese Arbeit pro Monat. Gewaltige Zahlen. Umso schöner ist, dass sich der Patron Andreas Hofstetter - zusammen mit Hans Reh, François Kaufmann, Franz Schumacher und Urs Signer auch um das Wohl der Gemeinde kümmern - und dies mit einem nachweislich grossen Erfolg. Der nächste Anlass wird die Durchführung des Nationalfeiertages ein; man gönnt ihnen und der Gemeinde den Erfolg. (uam)

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