Endingen

Ich geh mit meiner Laterne.....

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Am Dienstag 6. November fand traditionsgemäss der Lichterumzug der Schule Endingen statt. Mit leuchtenden Räben und Laternen in den Händen zogen die Kinder bei milder Temperatur durch die Strassen. Schon Tage vorher wurde im Kindergarten und in der Unterstufe gemalt und gebastelt. So entstanden herbstliche Blätterlaternen, bunte Lichtergläser, Mandala- und Piratenlaternen . Familie Steigmeier spendete auch dieses Jahr die Räben, aus denen wunderbare Räbeliechtli geschnitzt wurden. Zahlreiche Zuschauer bewunderten die Laternen vom Strassenrand aus. Einige Eltern schlossen sich dem Umzug noch an. So schlängelte sich ein leuchtender Lichterzug von Unterendingen nach Endingen. Immer wieder erklangen „Ich gah mit myner Laterne“ und „Lueg mys Räbeliechtli a“ durch die Dunkelheit. Für einen sicheren Weg sorgten wie jedes Jahr die Leute von der Feuerwehr. Auch ihnen an dieser Stelle ein herzliches Dankeschön.
Am Primarschulhaus Endingen angekommen gaben die Kinder noch einmal ein stimmiges Konzert für alle Besucher. Dank des grossen Engagements der Eltern und durch die tatkräftige Unterstützung von Familie Herzog, konnten alle anschliessend ein umfangreiches Tee- und Kuchenbuffet geniessen und den Abend gemütlich ausklingen lassen.

Am gleichen Abend fand für die Mittelstufe die alljährliche Erzählnacht statt. Der Abend stand unter dem Motto „Rap-Unzel“. Die Kinder der 4. bis 6. Klasse trafen sich um 17:30 im Mehrzweckraum der Primarschule Endingen. Dort wurden sie von Hänsel, Gretel und der bösen Hexe begrüsst. Nach diesem kurzen Einstieg konnten die Schüler und Schülerinnen in Gruppen nacheinander drei Workshops besuchen. In einem Workshop konnten die Kinder sich im Rapen des Märchens von Rotkäppchen versuchen. Dabei wurde Rhythmusgefühl und eine flinke Zunge gebraucht. In einem anderen Kurs waren die pantomimischen Talente gefragt. Im Sinne eines Montagsmalens mussten verschiedene Märchen ohne Worte dargestellt und von den anderen erraten werden. Wortgewandtheit und Fantasie wurde den Kindern im dritten Workshop abverlangt. Bei Comics bekannter Märchen fehlte der Text in den Sprechblasen. Dieser mussten die Schüler und Schülerinnen neu erfinden.

Zum Abschluss trafen sich alle noch einmal im Mehrzweckraum. Mit viel Begeisterung wurde der neu einstudierte Rap noch einmal zum Besten gegeben, bevor dann um 19:15 die Erzählnacht vorbei war. Nach diesem gelungenen Abend gingen alle mit einer kleinen Stärkung in Form eines Lebkuchens gut gelaunt nach Hause. (F. Marques)

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