Man sah die Freude Pfarrer Pasalidi förmlich an, als er am Sonntagmorgen Jäger aus dem Kanton Aargau in der vollen Kirche willkommen heissen konnte. Bereits vor der Feier, sowie während der Messe zum Kyrie, Gloria und Sanctus erklangen die Jagdhörner. Gekonnt begleiteten die Jäger auch die Gottesdienstgesänge.

Pfarrer Pasalidi erinnerte in seiner Predigt, dass es zwei Arten der Jagd gibt - eine zerstörerische sowie eine gute und sinnvolle. Beispiele der zerstörerischen Jagd seien: Jagd nach Titeln, Reichtum, Gewinnmaximierung und schliesslich die Jagd nach Ruhm und Ehre der Topmodels und Stars, die oft in Drogen und Alkohol ende. Die gute und sinnvolle Jagd, so Pfarrer Pasalidi, lässt sich in Dienst für Gott, für die Mitmenschen und für die Natur nehmen. Genau diese gute Jagd betreiben die Jäger und sorgen zusammen mit den Förstern für einen guten und gesunden Wild- und Waldbestand. Ohne dieses Gleichgewicht würden grosse Schäden an der Landwirtschaft entstehen. Pfarrer Pasalidi dankte den Jägern für ihren wichtigen und wertvollen Einsatz für Gott und Natur und ermutigte alle, im Alltag mit Gottes Hilfe für die Mitmenschen nach dem Guten zu jagen.

Jagdaufseher Beat Kägi trug am Schluss der Feier ein besinnliches Gedicht über die Jagd vor. Die stimmungsvolle Hubertusmesse endete mit dem gemeinsam gesungenen „Grosser Gott, wir loben Dich", Schliesslich erklang am Schluss der Feier der Hubertusmarsch. Mit viel Applaus dankten die Besucher den Jagdhornbläsern für die eindrückliche Gestaltung der Feier.

Auf dem Kirchplatz gaben die Jäger zur Freude der Gottesdienstbesucher noch ein kleines Standkonzert. Vielen Dank allen Helfern, Gästen und Teilnehmern, welche die Hubertusmesse und den anschliessenden Apéro zu etwas Besonderem machten. (str)