Ein ausgereiftes Schulbauprojekt ist noch nicht verabschiedet. Offen ist, ob wirklich ein Neubau realisiert wird oder ob einem Anbau an das Schulhaus Hueb der Vorzug gegeben wird. Hingegen ist die Holzschnitzelheizung auf guten Wegen. Wenn alles rund läuft, soll diese im Oktober in Betrieb genommen werden. Die Baulandumlegung ist ebenfalls auf Kurs. Nach dem Willen des Gemeinderates soll diese der Wintergemeindeversammlung zur Genehmigung unterbreitet werden. Schliesslich ist die planerische Erschliessung des Baugebietes „Labi“, ehemals Gärtnerei Graber, soweit fortgeschritten, als das das diese nächstens den kantonalen Instanzen zur Genehmigung unterbreitet werden kann.

An der Generalversammlung der SVP Holziken orientieren die Vertreter des Gemeinderates über diese aktuellen Gemeindeprobleme.

Bezüglich der Schulbauerweiterung wurde bisher von einem Neubau neben dem Schulhaus in der Hueb ausgegangen. Neue Erkenntnisse bevorzugen aber den Anbau von vier Schulräumen an das bestehende Schulhaus. Ob sich das planerisch realisieren lässt, wird gegenwärtig abgeklärt. Nachdem zusätzlicher Schulraum auf Sommer 2016 notwendig ist, kann eine sorgfältige Abklärung in den nächsten Wochen erfolgen und ein Kreditbeschluss an der Wintergemeindeversammlung vom 30. November 2014 gefasst werden.

Die Holzschnitzelheizung ist planerisch auf Kurs. Es wird eine Wärmeverbund Holziken AG mit je 50 % Beteiligung von Gemeinde Holziken und Ernst & Cie. AG gegründet. Neben der Mehrzweckhalle/Schulhaus und dem Areal Ernst & Cie. AG sollen auch das Schulhaus Hueb und die gemeindeeigene Nachbarparzelle mit Wärme versorgt werden. Wenn alles planmässig verläuft, soll die Heizung im Oktober 2014 den Betrieb aufnehmen.

Die Revision des Bauzonen- und Kulturlandplans mit der teilweisen Auszonung des „Ankerhogers“ ist in Bearbeitung. Vorgesehen ist, dass rund 8'000 m2 ausgezont werden. Diese Fläche soll grösstenteils der jetzt noch landwirtschaftlich genutzten Parzelle Märki in der Hueb zugewiesen werden.

Die Erschliessung des Areals Gärtnerei Graber ist soweit fortgeschritten, als dass diese Planung dem Kanton zur Genehmigung vorgelegt werden kann. Gemäss Terminplan ist vorgesehen, das mit dem Bau der Miet- und Eigentumswohnungen im Sommer 2015 begonnen wird.

Die von 35 Parteimitgliedern der SVP besuchte Versammlung gab schliesslich dem Unmut über den ungezügelten Strassenbau, auch in der Region Suhrental Ausdruck. Dem Vernehmen nach soll die Suhrentalstrasse im Gebiet Hirschthal/Holziken ausgebaut werden, was einen weiteren Kulturlandverlust bedeutet.

Hans Ulrich Mathys, Holziken