Birmenstorf

Hoher Besuch in der Lindmühle

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Alb. Lehmann, M.Lehmann, U. Rothlin, Regierungsrat Dr. Hofmann, F.Lehmann, St. Krucker, M.Rudin, A.Alig Anderhalden, J.Lehmann, KP. Hediger

Familie Lehmann mit den Besuchern

Alb. Lehmann, M.Lehmann, U. Rothlin, Regierungsrat Dr. Hofmann, F.Lehmann, St. Krucker, M.Rudin, A.Alig Anderhalden, J.Lehmann, KP. Hediger

Am Freitag 24. Februar stattete der Regierungsrat Herr Dr. Hofmann mit Frau Alig Anderhalden, Leiterin Aargau Standortförderung und Herr Rudin, Leiter Migration und Integration der Lindmühle einen Besuch ab.

Gemeinderat Urs Rothlin und Gemeindeschreiber Stefan Krucker begleiteten die Besucher.

Die Lindmühle stellte ihre Mühle und die langfristigen Entwicklungsperspektiven vor. Jeannine und Fiona Lehmann, die neu seit dem 1. Januar in der Geschäftsleitung sind und die siebte Generation Lehmann in der Lindmühle repräsentiert, empfingen die Besucher.  

 Fiona Lehmann ist für die Entwicklung zuständig. Im Labor zeigte sie die neueste Errungenschaft, das NIR-Gerät. Mit dieser Apparatur werden die Mehle schon beim Mahlprozess überprüft.

 In der Mühle erhielten die Gäste einen Einblick in den gesamten Mahlprozess vom Getreidekorn bis zum Mehl. Die Kombination von Naturprodukten einerseits und der modernen Müllereitechnik andererseits beeindruckte die Besucher. Im letzten Jahr wurde die ganze Mühlensteuerung automatisiert. Die modernisierte Mischlinie, auf der bis zu 300 verschiedene Spezialmehle hergestellt werden, wurde vorgestellt. Die Lindmühle entwickelt für ihre Kunden spezifische Mehlmischungen. In der Vermahlung von Urdinkel gehört die Lindmühle mit dem patentierten LH2 Verfahren zu den grössten Verarbeitern der Schweiz.

Bei der anschliessenden Mühli-Brotzeit stellte die Müllersfamilie Brote vor, die aus der Eigenentwicklung aus Lindmühlemehlen stammen, wie z.B. das Roggen Rein und das Urdinkelmaggia.

 Regierungsrat Dr. Hofmann war mit seinen Besuchern der erste Gast, welcher den neu entwickelten UrDinkel-Zopf degustieren konnte.

 Die geschichtliche Bedeutung tat der Dorfhistoriker Patrick Zehnder kund. Die Lindmühle ist wohl die älteste Mühle der Schweiz, welche noch am selben Standort Getreide vermahlt und von einer Müllerdynastie in der 16. Generation geführt wird. Die Vertreter der Gemeinde erwähnten die Bedeutung der Lindmühle als Arbeitgeberin und Steuerzahler. Die Wichtigkeit solcher Betriebe für den Standort Aargau wurde von den Gästen aus Aarau bestätigt mit der Hoffnung, dass auch die nächste Generation mit viel Innovationsgeist die Tradition der Lindmühle weiterführen wird.

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