An Dora Suters Herbstmarkt und Oktoberfest hilft jeweils die ganze Familie mit. Und die Fest-Besucher geniessen jetzt noch mehr Komfort.

Pünktlich zum Freienwiler «Wiesn-Samstag» war sie fertig: die neue WC-Anlage mit drei Toiletten in der Scheune. Gebaut vom ältesten Sohn, Schreiner Andy (28). Der Boden mit Platten belegt vom Jüngsten, Michi (25). «Wir haben mittlerweile so viele Anlässe bei uns, es war höchste Zeit für ordentliche WCs», sagt Mutter Dora. Bisher mussten die Besucher jeweils in ein mobiles Toilettenhäuschen, um Getrunkenes wieder loszuwerden.

Seit drei Jahren führt die gebürtige Schaffhauserin zum Auftakt der dritten Jahreszeit einen Herbstmarkt am Nachmittag und das Oktoberfest am Abend rund um ihr «Dorfschöpfli» durch. Jeder Anlass alleine für sich hätte zuviel Aufwand bedeutet. Die Idee, beides zu kombinieren, kam von Sohn Michi. Tochter Carmen (26) wiederum hat das Plakat gestaltet. Familien-Teamwork!

Am Herbstmarkt am Nachmittag waren neben Dora’s Produkten (Brot, Konfi etc.) auch allerlei andere Dinge erhältlich. Schmuck und Steine, Spielsachen, bedruckte Stoffe, Pralinés (vom Freienwiler Felix Kuster) sowie Himmelrich-Käse der Familie Gerber aus Lengnau. Die meisten sind sowohl am Herbst- als auch am Ostermarkt Stammgäste im Dorfschöpfli. Zum ersten Mal verkaufte heuer Ursula Jäggi aus Fislisbach ihre Dosenlichter am Herbstmarkt. Ältere Kinder bastelten mit den Jüngsten herbstliche Dekoration aus Kastanien, Baumrinde oder Steinen. So gab es für alle etwas Passendes.

Abends beim Oktoberfest herrschte wiederum Hochbetrieb bis in die frühen Morgenstunden. Die Gastgeber um Dora und Franz Suter sowie Toni und Astrid Burger verköstigten das brechend volle Festzelt mit köstlicher Haxe und Sauerkraut, Weisswürsten und Brezn – und natürlich der obligaten Maas Bier.

Im Service waren natürlich fast alle Familienmitglieder im Einsatz: Geschwister, Kinder und deren Freunde. Und was Dora Suter besonders freute: «Es rufen mittlerweile sogar am Nachmittag noch Leute aus dem Dorf an, um Hilfe anzubieten.» Beim Aufräumen sind dann die zahlreichen guten Seelen wieder im Einsatz. An vorderster Front die beiden Familien Suter und Burger.

Fotos: Sabrina Pugliatti