Seengen

Hobby-Köche Seengen auf Reisen

megaphoneLeserbeitrag aus SeengenSeengen

Die Köche besichtigten die NEAT-Baustelle.

Trotz des garstigen Wetters versammelten sich am letzten August-Wochenende 15 erwartungsvolle Teilnehmer zur Jubiläumsreise „35 Jahre Hobby-Köche Seengen" auf dem Schulhausplatz. Kochen wir tatsächlich schon so lange miteinander? Ja sicher, wenn man die teils spärlich bewachsenen oder ergrauten Häupter der wenigen noch aktiven Gründungsmitglieder betrachtet. Hat uns Roland wohl deshalb schon bald nach der Abfahrt Schirmmützen verteilt? Jedenfalls besten Dank dafür, sie waren auch nützlich gegen Regen und blendenden Sonnenschein.

Schon bald erreichten wir unser erstes Ziel, das Schiesssportzentrum oberhalb Lungern. Diese Anlage, total im Felsen gelegen, erstaunt durch ihre Grösse und Vielseitigkeit. Nicht nur beherbergt sie die Schiessanlage von bisher 3 Gemeinden, sie dient auch für alle andern Schiesssportarten und Jäger als idealer Trainingsort. Ebenfalls sind dort Uebungstunnels zur Brandbekämpfung auf Autobahnen oder für Sprengungen vorhanden, sowie eine Cafeteria. Nach der Besichtigung war es Zeit für den ersten Kaffeehalt, natürlich im Stollencafé. Schliesslich hatte ja Ueli noch eine Verpflichtung gefasst....Die Weiterfahrt via Innertkirchen über den Grimselpass verlief leider grösstenteils bei strömendem Regen und durch wolkenverhangene Landschaft. Jedenfalls wurde beschlossen, den Mittagshalt nicht auf der Passhöhe sondern in Oberwald abzuhalten. Dort hellte sich das Wetter ein wenig auf, sodass die anschliessende Fahrt mit der Dampfbahn über die ganze Furkastrecke bei doch einigermassen akzeptablem Wetter genossen werden konnte.

In Realp wurden wir schon von unserem Chauffeur erwartet und weiter ging es nach einem kurzen Zwischenhalt in Andermatt über den Oberalppass nach Rueras, unserem Etappenziel. Am zweiten Tag folgte dann der eigentliche Höhepunkt der Reise, die Besichtigung der NEAT-Baustelle in Sedrun. Nach einer kurzen Einführung im Info-Center der AlpTransit AG war Tenuewechsel angesagt, schliesslich muss man für alle Eventualitäten gewappnet sein. Dann ging es mit dem Baustellenzügli in den Berg und anschliessend im Förderkorb rasant fast 900 m abwärts. Es war wirklich sehr beeindruckend, welche Dimensionen die-se Baustelle tief im Bergesinnern aufweist. Ob sich die zukünftigen Bahnreisenden wohl auch einmal Gedanken machen werden über die immense Arbeit die in die-ser Bahnstrecke steckt? Ueli, wir haben dieses Erlebnis Dir zu verdanken, ja, manchmal sind sie ganz nützlich, die drei Buchstaben aNR. Bei strahlendem Son-nenschein gings nachher mit dem Bus zurück nach Rueras und bald zweigten wir auf ein kleines Strässchen ab, Richtung Alphütte Las Palas. Von dort aus genossen wir die prächtige Aussicht auf die Landschaft der oberen Surselva. sowie den zweiten Tageshöhepunkt in Form einer gespendeten üppigen Verpflegung, angefangen vom Apéro bis zum Kirsch oder Williams nach dem Essen. Herbert, hoffentlich wird jetzt der Strompreis nicht erhöht.

Am späteren Nachmittag hiess es definitiv die Rückreise anzutreten. Via Oberalppass, hinunter durch die Schöllenen gings direkt auf die Autobahn und im zügigen Tempo zurück Richtung Seengen, wo wir etwas müde von den vielen Eindrücken am frühen Abend wieder eintrafen. Ein in jeder Hinsicht gelungener Anlass war zu Ende. Besten Dank den Spendern und Organisatoren, wir freuen uns jetzt schon auf die nächste Reise. (fs)

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