Herbstversammlung der SP Kaisten-Laufenburg und Umgebung

Die SP sieht die Fusion Kaisten-Ittenthal als richtigen Weg in die Zukunft

Herbstversammlung der SP Kaisten-Laufenbug und Umgebung - Ja zur Gemeindefusion - Nein zu neuen AKWs - Ja zur Fusion der Gemeinden Kaisten und Ittenthal sowie „Kein Endlager bevor der Bau von neuen AKWs vom Tisch ist" - dies die Kernaussagen der Herbstversammlung der SP Kaisten-Laufenburg und Umgebung.

Zur Versammlung der SP Kaisten-Laufenburg und Umgebung trafen sich 16 interessierte Mitglieder und Sympathisanten letzten Donnerstag im „Eichhörnli" in Kaisten. Traditionell widmete man sich den Traktanden der bevorstehenden Einwohnergemeindeversammlungen. Einen Tag nach der öffentlichen Informationsveranstaltung zur Fusion Kaisten- Ittenthal war das wichtigste Traktandum der diesjährigen Kaister Gemeindeversammlung schnell behandelt. Die SP sieht den Zusammenschluss als richtigen Weg in die Zukunft und sagt Ja. Es ist ein Ja zur Solidarität mit der kleinen Nachbargemeinde, aber auch ein Ja zu neuen Chancen, Möglichkeiten und Visionen in der sich verändernden Gemeindelandschaft. Die übrigen Traktanden gaben, ebenso wie jene der Gemeinde Laufenburg, zu wenig Diskussionen Anlass. In Laufenburg wartet man, nach einem sich abzeichnenden Ja zum Projektierungskredit „Stadthalle", gespannt auf neue Lösungsansätze der Architektenteams.

Zu einem angeregten Gedankenaustausch führte das Thema „Atomkraft - nicht schon wieder". Nach einem spannenden Rückblick auf die Nagra-Probebohrungen in Kaisten vor rund 30 Jahren informierten die beiden Gäste, Grossrätin Elisabeth Burgener, Gipf-Oberfrick, und Ursula Nakamura, Wölflinswil, über den sich im Aufbau befindlichen Widerstand gegen die Absicht der Atom-Lobby, neue AKWs zu bauen. Für die SP steht fest, dass wir für eine Endlager-Lösung in der Schweiz, welche unumstritten nötig ist, erst Hand bieten werden, wenn gesichert ist, dass keine neuen Atomkraftwerke gebaut werden. Ein Endlager darf nicht die Voraussetzungen für die Produktion von neuem Atommüll schaffen. Gleichzeitig ist es dringend nötig, dass erneuerbare Energien und Stromsparmassnahmen gefördert werden. Gespannt verfolgt die SP Kaisten-Laufenburg, wie sich der Widerstand gegen neuen AKWs formieren und welche Möglichkeiten er zum aktiven Mittun bieten wird. Feststeht, dass unabhängig von Parteigrenzen, alle Atomgegner in den Widerstand einbezogen werden müssen. (Priska Bachmann)

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