Herbstversammlung der ref. Kirche Kölliken

Steuerfuss bleibt gleich, Aufwand steigt

Die Präsidentin der Kirchenpflege, Susanne Huber, durfte eine stattliche Anzahl Interessierter Gemeindemitglieder zur Herbstversammlung willkommen heissen. Nach einer humoristischen Einstiegslesung, über eine Kirchgemeindeversammlung, die völlig aus dem Ruder lief, ging es in der Arche dann zum geschäftlichen Teil. Dieser bewegte sich dann in sehr geordneten Bahnen. Man durchschritt die Traktandenliste äusserst speditiv.. Die Tendenz der letzten Jahre, wonach der Aufwand die Steuereinnahmen regelmässig überstieg, zeigt sich auch beim Budget 2010. Bei gleich bleibendem Steuerfuss von 21% wird der Ertrag auch für nächstes Jahr um die Fr. 800'000 zu stehen kommen. Das bedeutet, dass der Sparstift verschiedentlich zum Einsatz kommen muss. Finanzverwalter, Matthias Müller, verkündetet denn auch klar die Devise, nicht mehr auszugeben als eingenommen wird, gab aber auch zu verstehen, dass man die Situation der Kirchenkasse zwar im Auge behalten müsse, sich diese aber (noch) nicht dramatisch darstellt.

Für die Rechnungsprüfungskommission stellte sich Ines Ernst der Wahl, und wurde denn auch einstimmig und mit herzlichem Applaus in Amt und Würden gewählt. Christian Gamp informierte über die Renovation der Aufbahrungshalle auf dem Friedhof Kölliken, die von einem höheren Betrag auf Fr. 385'000 redimensioniert wurde. Den Beschluss der politischen Gemeinde Kölliken nahm man zur Kenntnis. Rudolph Gebhard, Pfarrer, lud nochmals zur Gemeindereise vom nächsten Frühjahr ein. Wer die Farben Hollands und dessen Kunst- und Kirchengeschichte erleben möchte, dem seien noch Plätze für die Anmeldung frei.

Aus der Synode berichtete Pfarrer Peter Trittenbach. Das Schicksal des Tagungszentrums Rügel wendet sich zum Guten. Die Landeskirche scheint auf der Suche nach einem passenden Partner fündig geworden zu sein, habe diesen aber noch nicht bekannt gegeben.

Einmal mehr hielt die Präsidentin den Finger auf die Personalsorgen der Kirchenpflege. Per Ende 2010 müssen die beiden Rücktritte (Präsidium und Gemeindearbeit) kompensiert werden. Doris Schneider durfte danach vom gelungenen Missionsbasar 2009 berichten. Über 60 Helfer und ein reges Publikumsinteresse trugen zum erfreulichen Ergebnis von Fr. 9'000 bei. Auch hier zeichnet sich jedoch der Rücktritt der Basarleiterin, Doris Arni, ab.

Im Anschluss an die Versammlung lud die Kirchenpflege die Anwesenden noch zum Verweilen und sich Austauschen ein. Die offerierten Knabbereinen erinnerten schon stark an die bevorstehende Adventszeit. J/S

Meistgesehen

Artboard 1