Seengen

Herbstkonzerte TonArt Seengen

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Ein bunter Liederstrauss erfreute das Publikum

An beiden gut besuchten Konzerten von TonArt Seengen wurde dem Publikum eine breite Palette von Liedern geboten. Die Sängerinnen und Sänger, unter der bewährten Leitung ihres kompetenten Dirigenten Helmut Seeg, haben einmal mehr bewiesen, dass sie Lieder verschiedenster Stilrichtungen und Sprachen beherrschen. Die Auswahl reichte von eher klassischem Gesang aus dem 19. Jahrhundert, über humoristische Lieder aus den 30er Jahren und poppigen Evergreens bis hin zu bekannten Filmmelodien. Das intensive Üben während des Jahres hatte sich ausbezahlt, was die Konzertbesucher mit ihrem Applaus und den verlangten Zugaben verdankten. Bereits zum dritten Mal wurde der Chor von der Pianistin Marina Vasilyeva professionell begleitet. Mit ihrem virtuosen Klaviersolo “Islamej“ von Mili Alexeyewitsch Balakirew legte sie ein Zeugnis ihres Könnens ab und begeisterte die Zuhörer. Ebenso souverän führte Ueli Lüscher mit seinen ergänzenden Erklärungen und einer Prise Humor durch das Programm.

Eröffnet wurde das Konzert mit einer kleinen Suite aus fünf Liedern nach witzigen Texten von Joachim Ringelnatz. Mit “Il Carnevale“ und “I Gondolieri“ von Gioachino Rossini gelang es TonArt, die Stimmkraft und den Chorklang voll auszuschöpfen, bevor es mit der Geschichte der “Made“, getextet vom bekannten Komiker Heinz Erhardt, wieder lockerer, aber nicht minder anspruchsvoll, weiterging. Mit dem spritzigen “PopCHORn-Medley“, arrangiert von Mario Thürig, gab der Chor Ohrwürmer wie “Barbara-Ann“, “The lion sleeps“, “Lollypop“,“Surfin‘ U.S.A.“ und “Mamma Lou“ zum Besten, was viele der Zuhörer zum spontanen Mitsingen animierte.

Mit den zwei Schlagern “Ausgerechnet Bananen“ und “Ich wollt‘, ich wär ein Huhn“ der berühmten Comedian Harmonists wurde der zweite Teil eröffnet. Aus James Bond Filmen folgten die traditionelle Film-Eröffnungmelodie, “Golden Eye“ und “Skyfall“. Diese rhythmisch wie musikalisch sehr anspruchsvollen Songs verlangten von den Sängerinnen und Sängern nochmals vollen Einsatz und Konzentration, was diese aber bravourös meisterten.

Zur Auflockerung lud der Dirigent nach der Pause das Publikum zum Mitsingen im einfachen Kanon “Anytime you need a calypso“ ein. Dieser Aufforderung wurde spontan Folge geleistet und bald erkannten viele, wie einfach Singen sein kann und wie gut es tut. Wer dieses Gefühl wieder erleben möchte, ist im Chor herzlich willkommen! Weitere Infos unter www.tonart-seengen.ch.

TAS/hjw

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