Im RAS Alterszentrum Breitwies fand Ende Oktober ein Herbstfest statt. Möglich wurde dies durch das „Ehrendinger-Badenfahrt-OK". Heinz Ehrismann hatte der Heimleiterin Alice Fischer das Angebot einer Spende von 1000 Franken gemacht. Nach interner Beratung mit den Bereichsleiterinnen ist die Idee eines Herbstfestes entstanden.
Eröffnet wurde das Fest mit einer Alphornbläserin. Dann gab's im herbstlich dekorierten Speisesaal ein Festmenü mit leckerem „Schnick-Schnack". Die Bewohnersinggruppe hatte Herbstlieder eingeübt, welche alle gemütlich am Mittagstisch verweilen liessen.


Ein weiterer Höhepunkt war die Theateraufführung „Bsuech us Amerika" durch die Seniorentheatergruppe Herbschtrose aus Windisch, Brugg und Umgebung. Dies war eine köstliche Unterhaltung, einerseits wegen des Inhaltes, andererseits aber auch durch die profimässigen Schauspielerinnen und Schauspieler. Wer andernorts die Gelegenheit sieht, sich diese Aufführung zu Gemüte zu führen, sollte dies unbedingt nutzen!


Zur Theateraufführung und anschliessendem Kaffee und Kuchen waren auch die Angehörigen und das Badenfahrt-OK eingeladen. Dieser Einladung ist auch Herr Gemeindeammann Sinelli gefolgt. Es war im Speisesaal etwas eng und man brauchte etwas Geduld, aber es herrschte eine sehr gemütliche und heitere Stimmung. Ausklang war der Znacht mit einer feinen Herbstsuppe.


Das Besondere an diesem Tag war, dass es nicht einfach eine Darbietung für die Bewohnerinnen und Bewohner war, sondern ein gemeinsames Feiern mit den Angehörigen und dem Personal. An dieser Stelle nochmals ein herzliches Dankeschön an das Badenfahrt-OK. Diese Spende liess Bewohnerinnen und Bewohner und Personal des RAS Alterszentrums Wertschätzung und Dorfgemeinschaft spüren.


Angehörigenabend

Mitte November fand im RAS ein weiterer grösserer Anlass statt. Die Angehörigen wurden zu einem Nachtessen eingeladen als Dankeschön für die Zusammenarbeit. Anschliessend gab die Heimleiterin Alice Fischer Informationen bezüglich Heimalltag und Neuerungen weiter. Jean-Pierre Wenger, Präsident des Trägervereins, informierte speziell über das kantonale Qualitätsreporting und über das entsprechende Audit im Mai 2008. Im Einladungsbrief wurden die Angehörigen gebeten, zu verschiedenen Fragen Stellung zu nehmen, wie zum Beispiel Gestaltung einer optimalen Zusammenarbeit in Krisensituationen oder in der letzten Lebensphase. In diesem Zusammenhang wurde auch Sinn und Zweck einer Patientenverfügung besprochen. Neu soll ungefähr vier Wochen nach Heimeintritt ein Familiengespräch stattfinden. Dabei könnte unter anderem auch das Rechnungssystem erläutert werden. Informiert wurde auch, dass Familiengespräche jederzeit von allen Beteiligten initiiert werden können. Auf die Frage nach Wünschen bezüglich Veranstaltungen für Angehörige wurden beispielsweise Referate zum Thema Demenz und Alzheimer angeregt.

Es war ein sehr angeregter Abend, und es zeigte sich, dass Bewohnerinnen und Bewohner und Angehörige zufrieden sind. Zum Schluss betonte die Heimleiterin, dass die Angehörigen die wichtigsten Bezugspersonen sind und bleiben und dass folgedessen die Zusammenarbeit sehr bedeutungsvoll ist. Aus diesem Grund wird nächstes Jahr wieder eine Befragung der Bewohner/innen und deren Angehörige stattfinden. Alice Fischer