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Herbstausflug EDU Kulm ins Glarnerland

megaphoneLeserbeitrag aus ZetzwilZetzwil

Herbstausflug der EDU Kulm ins Glarnerland.

(EDU) Der alljährlich stattfindende Herbstanlass der EDU des Bezirks Kulm führte eine Gruppe von 28 Personen bei herrlichem Spätsommerwetter ins wunderschöne Glarnerland. Ziel war das erst vor wenigen Jahren fertig gestellte Pumpspeicherwerk Linth-Limmern der AXPO in Linthal/Tierfed.

Nach einer kurzweiligen Carfahrt durch die Gebr. Merz, Beinwil am See mit einem  Kaffeehalt in Feusisberg traf die Reisegesellschaft pünktlich zum Mittagessen zuhinterst im Glarnerland ein. Nach der kulinarischen Stärkung und gemütlichem Beisammensein ging die Reise mit der Standseilbahn zu den Kavernen des modernen Pumpspeicherwerks mitten im Berg weiter. Unglaublich, was die Ingenieure und Bauarbeiter in einer Tiefe von 3.5 km unter Tage geleistet haben!

Ein hochkomplexes Werk mit einer installierten Leistung von 1500 MW war für die EDU-Reisegruppe sehr beindruckend und spannend. Bei der Betrachtung der beiden installierten Portalkrane mit je 200 to Hublast, die riesigen Generatoren und Transformatoren und das gesamte Tunnelnetz liess die Besucher kaum mehr aus dem Staunen herauskommen.

Dieses Pumpspeicherwerk ist dazu da, um Leistungsspitzen und die Stabilisierung des 380 kV-Stromnetzes zu gewährleisten. Bei niedrigen Strompreisen wird das Wasser vom unteren Speichersee in den oberen See gepumpt um dann während den Spitzen und Netzüberlastungen mit einer enorm hohen Stromproduktion die Versorgung sicher zu stellen.

Etwas überraschend wurde uns mitgeteilt, dass dieses Werk mehr Energie verbraucht, als es produziert und nur dem Zweck der Netzstabilisierung dient. Die Frage sei erlaubt, woher die Energie dann einmal kommen wird, wenn unsere Kernkraftwerke stillgelegt und abgebaut sind. Noch weiter erhöhte Auslandsabhängigkeit lässt grüssen!

Die sehr kompetente und rund 3-stündige Führung war im Nu vorbei und die mitgereisten Gäste der EDU Kulm traten wieder den Heimweg an. Sicher und pünktlich chauffierte uns Christian Merz wieder ins Wynental zurück. Ein weiterer, sehr spannender und lehrreicher Ausflug durch die EDU Kulm nahm damit sein Ende.

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