Leibstadt

Heiss begehrte Startplätze am DOG-Turnier

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Zum sechsten Mal lud das Organisationskomitee mit Regina Frei, Sonja Hirt, Gertrud Tännler, Susi Fischer, Gabriela Saxer, Arthur Frei und Markus Huber zum DOG-Turnier ins Informationszentrum des Kernkraftwerks in Leibstadt ein. Wer mit dabei war, konnte sich glücklich schätzen, denn vier Wochen vor Anmeldeschluss war der letzte Platz bereits vergeben. 88 Personen aus neun Schweizer Kantonen (AG, BL, BS, SO, LU, OW, SZ, ZG und ZH) sowie dem deutschen Waldshut frönten demnach am vergangenen Sonntag ihrer DOG-Spielleidenschaft.

DOG – Taktik oder Kartenglück?
Auf den ersten Blick erinnert DOG an das "Eile mit Weile"-Spiel. Vier eigene Spielfiguren sollen so schnell wie möglich ins Ziel gebracht werden. Die Kugeln werden jedoch nicht durch Würfelzahlen, sondern aufgrund der Werte von Bridge-Karten möglichst vorteilhaft bewegt. DOG ist ein Partnerspiel und Gewinner ist jenes Team, das zuerst alle acht Figuren im Zielfeld platziert hat.

DOG ermöglicht ein wesentlich variantenreicheres Spiel als das "Eile mit Weile". Durch das einzelne Karten Sonderfunktionen aufweisen, muss immer wieder neu entschieden werden, welche Karte am besten ausgespielt wird. Dadurch wird dieses Spiel um eine zusätzliche Ebene bereichert. Selbstverständlich spielt auch das Kartenglück eine entscheidende Rolle, aber durch eine gute Taktik kann der Spielverlauf positiv beeinflusst werden.

Ausgeklügeltes Computerprogramm

Bevor der Startschuss um 10.45 Uhr fiel, wurden die wichtigsten Informationen zum Spiel- und Tagesablauf erläutert. Auch dieses Mal wurden wieder sechs Runden zu je 30 Minuten gespielt. Für einen Sieg durfte man sich, wie beim Fussball, drei Punkte gutschreiben. Null Rangpunkte gab es für eine Niederlage und einen Punkt für ein Unentschieden. Letzteres war der Fall, wenn die Partie nicht innerhalb von 30 Minuten beendet werden konnte. Zudem war für die Wertung auch die Anzahl Kugeln relevant, die das Verliererteam nicht im Zielraum hatte. Damit die neuen Paarungen nach jeder Runde neu ermittelt werden konnten, waren zwei OK-Mitglieder ganz besonders gefordert. Nach jeder Partie verblieben fünf Minuten, um  die letzten Resultate im Computerprogramm zu erfassen. In jeder neuen Runde spielte an Tisch 1 der Erstplatzierte gegen den Zweiten. Am Tisch 2, der Dritte gegen den Vierten und so weiter. Wer also am Tisch 22 spielte, konnte davon ausgehen, dass er in der Zwischenrangliste auf einem der beiden letzten Ränge platziert war. Und so war es für die Teilnehmenden immer wieder spannend zu sehen, an welchem Tisch sie Platz nehmen durften.

Siegerteam aus dem Kanton Obwalden

Würde wohl das Team Little Shorty mit Caroline Bolfing und Edith Hofer ihren Titel verteidigen können? Voller Stolz trugen sie letztes Jahr den Wanderpokal mit nach Hause. Die ersten drei Runden lief es wie gewünscht und sie jagten von einem Sieg zum andern. In der Runde 4 mussten die zwei Damen aus Spreitenbach und Dietikon leider eine Niederlage hinnehmen. Das Team Gipfelstürmer stoppte den Siegeslauf. Obwohl sie im Spiel 5 und 6 nochmals im Höhenflug waren, reichte es am Schluss nicht auf das Podest. Heidi Gasser und Marianne Winter aus Lungern und Kerns, die zum ersten Mal an einem Turnier in Leibstadt teilnahmen, entschieden alle Partien für sich. Rang 2 ging an das Team Düne 45 mit Evelyne Teufel aus Gippingen und Käthi Gut aus Villigen. Sie verzeichneten fünf Siege und eine Niederlage gegen das Siegerteam Winter-Gasser. Der dritte Platz ging an das Team Sonne mit Manuela Kohli-Wild aus Wollerau/SZ und Phung Tran Schade aus Waldshut mit gleicher Rang-  und Kugelpunktzahl, jedoch mit einer Differenz im grössten Sieg. Die Gipfelstürmer mit Judith Erne und Pla Egli aus Eien und Kleindöttingen machten ihrem Teamnamen alle Ehre. Nach einem Unentschieden im ersten Spiel erklommen sie sich mit 4 Siegen auf den Gipfel. Das letzte Spiel sollte die Entscheidung bringen. Mit einer Niederlage gegen das Siegerteam katapultierte es sie in der Endabrechnung auf Rang 5 zurück. Trotzdem gab es auch für sie einen gebührenden Applaus und je ein Früchtekorb.

Neu wurde auf das Verlesen der Ränge 6 bis 44 verzichtet. Sie alle erhielten als Preis eine Vase in Form eines Kühlturms und dazu die Serviette als Symbol für die Wolke. Gefüllt war das Ganze mit süssen Leckereien. Und es war noch nicht fertig mit Preisvergabe. Ein weiterer Höhepunkt des Tages war wohl die Verlosung der über zehn Zusatzpreise wie USB-Stick, Regenschirm, T-Shirt und vieles mehr. Für die Ziehung wurde Glücksfee Fabienne Mangold aus Wohlenschwil erkoren.

Ein herzliches Dankeschön geht an dieser Stelle an die KKL-Leitung, welche einmal mehr das Informationszentrum zur Verfügung gestellt hat. We sich für die Rangliste und weitere Impressionen vom Turnier interessiert, begebe sich auf www.dogfreunde.ch.

Und nicht vergessen, am besten heute schon das Datum von Montag, 2. Januar 2017eintragen. Dann heisst das OK seine Spielfreunde zum 7. DOG-Turnier willkommen! Bis dahin ein supertolles und verspieltes Jahr.

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