Die Band von Heinrich Müller zündete bei seiner Hommage an den Rockstar Bruce Springsteen ein wahres Feuerwerk ins vollbesetzte Zopfhuus von Stau-fen. «On fire» hiess das Programm – und dementsprechend inspirierend waren auch die Stimmung und die Leidenschaft der Künstler.
Heinrich Müller wurde von der Kulturkommission Staufen mit den Worten «Please welcome, born – not in the USA – sondern in Brugg…» angekündigt. Ob als Hoch-schuldozent, als Tagesschau-Moderator oder als Musiker – alles, was das Multitalent anpackt, macht es in Perfektion.

Das breite Spektrum
Der Abend bot einen vielfältigen Mix aus Songs von Bruce Springsteen und eigenen Kreationen. Wie das Original – als «The Boss» bekannt – beeindruckte Heinrich Mül-ler und seine Band auch mit rassigen Rocksongs und gefühlvollen Balladen. Erstaun-lich war auch die Mischung im Publikum: Es lagen mehr als 50 Jahre zwischen dem jüngsten und ältesten Besucher.

Songs mit viel Tiefgang
Die selber geschriebenen Songs waren geprägt von Heinrich Müller‘s Liebe zu Afri-ka, welche von seinen Aufenthalten auf diesem Kontinent herrührt; sei es vom Text oder auch vom durch ihn gespielten Conga her. «The River» und «Brilliant Disguise» – die berühmten Evergreens von Bruce Springsteen – erzählen feinsinnig von erlo-schenen Beziehungen oder von Versteckspielen eines Paares.

Echt, glaubwürdig und volksnah
Heinrich Müller zeichnete sich als Tagesschau-Moderator wie auch jetzt als Musiker mit diesen Eigenschaften aus. Nicht selten mischte er sich unter das Publikum und bedankte sich bei diesem einzeln per Händedruck. Er stand seinem Vorbild Bruce Springsteen in nichts nach und der Funken des Programms «On fire» sprang voll auf die Besucher rüber.