Heimverein-Wanderung 2010

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In die Region Beatenberg / Niederhorn / Habkern / Harder Kulm

Bereits zum 26. mal hat Peter Schild zu dieser traditionellen Wanderung
vom 20./21. August eingeladen. Um 07.45 Uhr besammelte sich eine 16-köpfige
Wanderschar, gut gelaunt und verheissungsvollem schönen Wetter am Bahnhof
Lenzburg. Die Reiseroute war Aarau (umsteigen) Olten (umsteigen), bis Thun.
Mit dem Schiff nach Beatenbucht und mit der Bergbahn aufs Niederhorn.
Kurz vor Bern wurde von der Zugsleitung über Lautsprecher durchgegeben, dass
wir in Bern umsteigen müssen, da auf der normalen Strecke Bern - Thun wegen Weichenproblemen nicht weitergefahren werden kann. Da hatten wir schon das
erste kleine Abenteuer.
Unser „Ersatzzug" natürlich überladen, wir mussten in den Gängen stehen, wurde über
das Gürbethal umgeleitet . Unser Schiff zur Beatenbucht war bereits abgefahren. In Peter hatten wir ja einen versierten Reiseleiter. Schnell auf den nächsten Bus, hineinquetschen,
was mit unsern Rucksäcken ein zusätzliches Hindernis war. Trotzdem kamen wir wie im Programm vorgesehen um 11.30 Uhr mit der Beatenbergbahn auf dem Niederhorn (1‘950
m ü.M.) an.
Jetzt gab es endlich den lange ersehnten Kaffee - Halt mit Gipfeli.
Die aktivere Wander-Gruppe nahm den Weg über das Gemmenalphorn (2‘060 m ü.M)
nach Habkern (1‘100 m ü.M.) unter die Füsse. Bis etwa 15.00 Uhr war das Wetter
noch freundlich aber bereits bedeckt. Die Aussicht auf dem Höhenweg war eindrucksvoll,
die Weitsicht eher trüb. Unterwegs konnten wir Steingeissen und Steinböcke beobachten und fotografieren. Das Mittagessen aus dem Rucksack konnte noch bei schönem Wetter ein-
genommen werden. Bergdohlen wollten auch einige Brosamen abbekommen und näherten sich bis 20 cm. Der Himmel bedeckte sich immer mehr und um ca. 15.00 Uhr begann es zu regnen. Nun zeigte es sich, dass alle TeilnehmerInnen gute und erfahrene WanderInnen
waren. Alle waren „regentauglich" ausgerüstet. Der Wanderweg wurde schön „seifig",
was besonders bei den steilen Abstiegen zur Vorsicht mahnte und in die Knie ging.
Alle waren froh um ca. 18.00 Uhr im Sport Hotel Habkern anzukommen. Vor dem
Zimmer-Bezug musste zuerst Energie getankt werden. Die „Romantik" / „Erlebnis" / „Suiet" Zimmer waren alle sehr modern und zweckmässig eingerichtet. Schade, dass sie nur für eine Nacht reserviert waren.
Das Nachtessen war sehr gut, die Bedienung sehr freundlich, alles mit familiärem Flair.
Einen längeren Schwatz und zuletzt ein Schlummer-Umtrunk gehörten zum Ausklang des ersten Tages.

Die aktivere Wandergruppe hatte um 06.30 Tagwache und Frühstück. Abfahrt mit Privatbus um 07.30 Uhr bis Lombachalp. (1‘560 m ü.M.). Der sehr steile Aufstieg in Richtung Augstmatthorn (2‘137 m ü.M.) war vom Vortag-Regen teilweise stark sumpfig und glitschig.
Die Wanderstöcke waren hier sehr hilfreich. Das schöne Wanderwetter (sonnig aber nicht heiss) bot uns auf dem Höhenweg eine grandiose Aussicht bis hinunter zum Brinzersee und auf der andern Seite bis Eiger, Mönch und Jungfrau. Unterwegs konnten wir an verschiedenen Orten Steinböcke beobachten die uns Wanderer kaum beachteten und nicht flüchteten.
Auch die schönen Bergblumenwiesen mit den kräftigen Farben luden zum Verweilen ein.
Die Mittagsverpflegung aus dem Rucksack wurde auf dem Höhenweg mit schöner Aussicht eingenommen. Die Auf- und Abstiege bis zur Harderbahn (1‘300 m ü.M.) waren wegen des teilweise sumpfigen Geländes etwas mühsam und belasteten besonders Knie und Oberschenkel. Immerhin waren wir etwa 7 Stunden unterwegs.
Mit der Harderbahn gings nach Interlaken Ost, wo uns die weniger „Wanderlustigen" erwarteten. Diese Gruppe besichtigte das schöne und etwas unbekannte Habkern und fuhr anschliessend mit dem Postauto nach Interlaken und besuchte die schönen Pärke und den Tierpark.

Ab Interlaken Ost fuhren wir gemeinsam mit der Bahn über den Brünig, Luzern, Zürich nach Lenzburg. Diesmal ohne Weichenprobleme und mit reservierten Plätzen.

Peter Schild hat auch dieses Jahr eine interessante, teilweise anspruchsvolle Wanderung organisiert die uns allen lange in guter Erinnerung bleiben wird. Herzlichen Dank an Dich Peter. (psc)

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