Zeiningen

Heiliger Martin und Singkreis Zeiningen bereiten Freude

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Am Sonntagmorgen trafen sich viele Gottesdienstbesucher in Wegenstetten zur Messe zu Ehren des Heiligen Martin. Die Feier wurde von den 4. und 5. Klässler aus Hellikon und Wegenstetten kindgerecht gestaltet. Viola Stocker und Meinrad Hürbin verliehen dem Gottesdienst mit ihren Handharmonikaklängen eine ganz besondere Note.

Mit einem Rollenspiel erinnerten Kinder an das Wirken des Heiligen. Am Stadttor begegnet Martin mitten im Winter einem frierenden Bettler. Martin hat Erbarmen mit dem Mann, zieht sein Schwert, teilt seinen Mantel und schenkt ihm die Hälfte des Mantels. „Diese Tat macht Martin“, so Pfarrer Pasalidi, „zum Vorbild und zur Lichtgestalt der Nächstenliebe.“ Der Seelsorger ermutigte in einfachen Worten für die Anderen nach dem Beispiel von Jesus und dem Heiligen Martin selber zu Lichtgestalten zu werden.

Wie der Bettler damals, frieren heute viele Menschen im stressigen, rauhen und unpersönlichen Alltag. Die Schulkinder erinnerten sei es mit Stichworten auf der Moltonwand und besonders in den Fürbitten, was wir heute teilen können. Pfarrer Pasalidi ermutigte alle, den Mantel, den alle haben, mit den Mitmenschen, die einsam geworden sind oder schon lange auf ein Lebenszeichen von uns warten, zu teilen, nämlich den Mantel der Zeit, Freundlichkeit, Hilfsbereitschaft Aufmerksamkeit, Menschlichkeit und der Herzenswärme.

Am kommenden Sonntag besteht wieder die Gelegenheit, miteinander Freude zu teilen, wenn die Kinder vom Singkreis Zeiningen unter der Leitung von Jörg Winkler und Herrn Matthias Schuler den Gottesdienst in Wegenstetten bereichern.

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