zumindest am Oberrütiweg im Bauhalde-Schiffmühlequartier Untersiggenthal

Als ob bereits zur Tradition geworden, besammelten sich auch dieses Jahr am Abend vor Allerheiligen an die 15 dunkle und schrille Gestalten am Oberrütiweg, um den Anwohnern das Fürchten zu lernen, und von ihnen kleine Gaben in Form von Süssigkeiten abzuholen.

Der Halloween Brauch wird auf verschiedenste Arten gedeutet und stammt vermutlich aus dem Keltischen. Es ist der Tag vor Allerheiligen und wird beschrieben als „altes heidnisches Totenfest mit einer dünnen christlichen Hülle….“ – was immer dies auch heissen möge.

Auch als Sommerwende, oder einfach als Totenfest wird dieser Brauch, der ursprünglich aus den USA oder dem Norden zu uns fand, beschrieben.

Die Gelegenheit nutzend, haben einige Erwachsene am Oberrütiweg im Bauhalde-Schiff-mühlequartier die Initiative ergriffen und mit den Quartierkindern eine richtiggehende Halloween Show einstudiert. Mit allem Drum und Dran, von der Verkleidung, über die Maskierung bis hin zum Halloween Song.

Kurz nachdem sich die Dunkelheit der Nacht über dem Dorf ausbreitete machten sich die furchterregenden Gestalten auf den Weg, um an den Haustüren zu Klingeln. Die anfangs etwas verängstigten „ Opfer „ wurden dann mit dem Halloween Song begrüsst. Nach dem Gesang kam die ultimative Aufforderung - süsses, oder saures.!! Die derart überraschten hatten natürlich keine andere Wahl, als sich mit dem Verteilen von Süssigkeiten an die kleinen Ungeheuer freizukaufen.

Es ist schön, wenn Eltern mit den Kindern solches Brauchtum pflegen, wenn es auch kein Schweizerisches ist. Letztendlich geht es ja darum, dass gebastelt und eingeübt wird, und somit neue Verbindungen, Freude und Freundschaften entstehen.

Vielleicht müsste das Jugendnetz vermehrt die Erwachsenen in die Pflicht nehmen, damit den Jungendlichen Perspektiven geboten werden können. Am Oberrütiweg haben die Eltern das Heft jedoch seit je selbst in der Hand – und das ist gut so….   rm