Halloween light am Oberrütiweg in der Schiffmühle Untersiggenthal

Dass Halloween auch ohne Sachbeschädigungen, oder sonstigen unangenehmen Nebenwirkungen zelebriert werden kann,  welche, wie in den Tagesmedien am 1.November mit 30 Einsätzen der Kantonspolizei Schlagzeilen machten, bewiesen auch dieses Jahr die Jugendlichen vom Oberrütiweg in Untersiggenthal.

Vom kleinsten Knirps, der gerade mal gehen kann, über jugendliche Buben und Mädchen bis hin zu Erwachsenen verwandelte sich nach dem Eindunkeln eine grosse Schar in finstere Gestalten, Fabelwesen oder einfach in erschreckende Monster.  Dieser Trupp machte sich auf den Weg, alle zuhause gebliebenen zu besuchen und mit einem Ständchen zu beglücken. Angeführt  von Querflöte, Geige und Gitarre kam so ein recht ansprechender Gesangsvortrag zustande, welcher die, durch die Fabelwesen erschreckten Hausbewohner schnell wieder beruhigte und milde stimmte. Dies war natürlich nötig, damit die ultimative Aufforderung – Süsses, oder Saures – durch Süssigkeiten bedacht wurde.

Mit feiner Kürbissuppe, Lionerwurst und Lebkuchen wurde der, für alle Beteiligten fröhliche Anlass am Oberrütiweg gemeinsam beendet.  Ein wärmendes Feuer und beseelender Glühwein sorgten dafür, dass manch guter Dialog zwischen den Anwohnern und deren Kindern zustande kam.

Halloween ohne Nebenwirkungen, das haben die Familien am Oberrütiweg in der Schiffmühle Untersiggenthal einmal mehr in Gemeinsamkeit von Alt und Jung vorgelebt. Dass es auch in den nächsten Jahren an Halloween in dieser Art Fortsetzungen geben wird,  ist schon heute absehbar.  Es gibt noch viele kleine „ Knirpse „ welche diesen Brauch in naher Zukunft mit eben so viel Elan und Freude ausüben werden.

Und – natürlich, zusammen mit den Erwachsenen.  R.Müller