Oberrohrdorf

Hallenprojekt Oberrohrdorf

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Hallo Oberrohrdorf: Vorsorgen ist günstiger als therapieren!

Gefährliche Kreuzungen werden saniert, Kreisel gebaut, Strassen verbreitert und anschliessend verkehrsberuhigende Massnahmen ergriffen. So werden Millionen-Kredite vom Souverän durchgewunken und die Abrechnungen meist diskussionslos angenommen. So wurden auch vom Stimmvolk Oberrohrdorf Staretschwil Millionen von Schweizer Franken für die Sanierung der Hauptdurchgangsstrasse bewilligt.

An der nächsten Gemeindeversammlung in Oberrohrdorf geht es um ein Hallen-Neubauprojekt, welches angeblich von der Schule und der Gemeinde nicht gebraucht werde und nur den Vereinen dienen soll. Der Gemeinderat Oberrohrdorf weiss, dass im Dorf ein sehr aktives und engagiertes Vereinswesen herrscht. Durch die immensen Freiwilligenarbeiten sind die Vereine auch die günstigsten Sozialinstitutionen die eine Gemeinde haben kann.

In jedem aktiven Verein wird die Gemeinschaft gelebt! Die Integration muss das Hauptziel und das Bestreben der einzelnen Mitglieder sein, um den Verein zu erhalten und ein gemeinsames Ziel zu verfolgen. In gar manchem Verein wird auch der Generationentreff, also die Verbindung zwischen Alten und Jungen nicht nur praktiziert sondern auch gefördert und gelebt. Dieser Zusammenhalt braucht natürlich auch entsprechende Räumlichkeiten, denn wir alle wollen möglichst wenig Jugendliche auf der Strasse.

 Auch wenn Infrastrukturen für die Vereine finanziert werden müssen, sind diese wesentlich günstiger und berechenbarer als Sozialfälle. Es braucht nicht unbedingt ein Fall „Carlos“ mit Fr. 30'000.00 pro Monat zu sein. Ein einziger Sozialfall kann eine Gemeinde weit über 100'000.00 pro Jahr kosten. Eine Investition für eine Vereinshalle bei zurzeit ca. 0,5 % Verzinsung und eine Amortisation auf 35 Jahre ist sicher besser angelegtes Geld und mit wenig Risiko behaftet.

Leo Bätschmann (Vereinigte Vereine OR-St)

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