Nach einem stärkenden Nachtesen konnte Präsident Hans Jakob Friedli 20 Schützen zur 137. Generalversammlung begrüssen. Er zweifelte zwar, ob die Zahl 137 den Tatsachen entspricht. Sicher ist jedoch, dass die SG Rohr m it dem laufenden Jahr sein 137. Tätigkeitsjahr in Angriff nimmt. Ob allerdings das angestrebte Jubiläum 150 Jahre noch gefeiert werden kann, ist in der heutigen kurzlebigen Zeit mit immer neuen auch politischen Quereleien nicht gesichert. Von den ursprünglich auf Stadtgebiet tätigen sechs Schiessvereinen haben in der letzten Zeit deren drei wegen der immer strengeren und schikanösen Vorschriften die Segen gestrichen. Kurzfristig ist es um das Schiesswesen  allerdings ruhiger geworden. Im Parlament hat auch die Einsicht Oberhand gewonnen, dass ein vollständiges Waffenverzeichnis, wie von verschiedenen Stellen vehement gefordert, nicht realsierbar ist. Für einmal hat die Vernunft gesiegt. Nichts desto trotz nehmen die Rohrer Schützen das neue Sportjahr mit Elan in Angriff. Im Jahresbericht kam Präsident Friedli auf das Erfolgserlebnis zu sprechen, dass es dem Verein in der Aarg. Mannschaftsmeisterschaft gelungen ist, dank Topresultaten, wieder in die Meistergruppe aufzusteigen, einer besonderen Herausforderung für das neue Jahr. Er kam auch auf den Tod von Munitionsverwalter Harald Frensdorff zu sprechen, dem mit einer Schweigeminute gedacht wird. Von einbem weiteren Erfolgserlebnis durfte Kassier Peter Anderegg berrichten. Nach Jahren negativer Rechnungsabschlüsse resultiert für 2013 ein Überschuss von 950 Franken, dank starkem Engagement am Jugendfest und bei der Durchführung des Brestenegg-Schiessens. Das Budete 2014 verheisst zwar wieder einen negativen Abschluss. Das Jahresprogramm mit wöchentlich zwei Trainings ermöglicht es den Schützen sich auf alle Anlässe gut vorzubereiten. Im Herbst ist die Teilnahme am Schaffhauser Kantonalen geplant.Die Blicke gehen bereits auch auf das Jahr 2015 mit dem Eidgenössischen im Wallis. Der dortige Auiftritt soll mit zusätzlichen Ferientagen ergänzt und zu einen besonderen Gemeinschaftserlebnis gestaltet werden.

von Max Burgherr, Aarau Rohr