GV Frauenverein Meisterschwanden

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Vorstand komplett aber ohne Präsidentin

An der 108. Generalversammlung des Frauenvereins Meisterschwanden konnten rund 40 Frauen begrüsst werden. Im vergangenen Vereinsjahr zählten die Geburtstagsbesuche bei Seniorinnen und Senioren zu den üblichen Aktivitäten. Immerhin wurden um 90 Perso-nen besucht und beschenkt. Kurse und ein Vortragsabend wurden durchgeführt und natür-lich sorgte die traditionelle Reise für gemütliche Stunden. Die Jahresrechnung schliesst mit einer Vermögensabnahme, vor allem wegen gemachter Spenden an verschiedene Institutionen, unter anderem an den hiesigen Elternverein und die Bibliothek.

Auf die GV 2010 demissionierte Dorli Häusermann, die langjährige Präsidentin des Frau-envereins Meisterschwanden. Sie wurde an der GV 1999 als Beisitzerin gewählt und be-reits ein Jahr später übernahm sie das Amt der Präsidentin, das sie nun während elf Jah-ren ausübte. In dieser Zeit war der Frauenverein an vielen Fronten tätig, bei Empfängen, bei der Durchführung von Hobby-Ausstellungen. Kurse und Vortragsabende wurden an-geboten, Senioren wurden regelmässig besucht und die nebenbei geführte Brocki verlang-te zusätzliche Präsenz der Vorstandsfrauen. Dorli Häusermann wurde herzlich gedankt für den jahrelangen Einsatz im Frauenverein, für das Mittragen und Mithelfen, denn das En-gagement im Frauenverein ist reine Freiwilligenarbeit.

Der Vorstand ist nun mit der Wahl von Edith Häusermann wieder komplett, steht jedoch ohne Präsidentin da, weil sich keines der bisherigen Mitglieder für die Übernahme dieses Amtes entschliessen konnte. Gewählt wurden: Regine Remund, Kassierin, Yvonne Fi-scher, Aktuarin, Esther Melliger, Raili Fischer und neu Edith Häusermann als Beisitzerin-nen. Das Jahresprogramm sieht wie immer auch eine Vereinsreise vor, dieses Jahr im September. Ab Herbst sind wieder verschiedene Kurse vorgesehen. Auch ist Interesse vorhanden für den Besuch des Ziebelemärits in Bern oder einer der Christkindlimärte im In- oder Ausland. Hinweise werden publiziert.

Im Anschluss an die GV berichtete Margrit Kobel über «Interessantes vom und am Hallwi-lersee» und sie verstand es, einen Bogen zu spannen von der Entstehung des Hallwiler-sees, über die Besitzverhältnisse während der Hallwyl-Zeit, die Bildung der Dekrete, die Einteilung der Wasser-, Sperr-, Schutz- und Spezialzonen bis hin zu den jeden Frühling wiederkehrenden gefiederten Seetalbewohnern. Auch diese schätzen den naturnahen Le-bensraum und machen klar, welch schützenswerte Landschaft unsere Heimat ist und dass wir alles daran setzen müssen, diese vor geldgieriger Vermarktung zu schützen.

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