GV der FDP Kölliken

megaphone
..

Nationalrätin Corina Eichenberger berichtet über ihre Tätigkeit in Bern

Kürzlich versammelten sich die Freisinnigen zur alljährlichen Generalversammlung im Sonnen-Säli in Kölliken. Nach einem anregenden Apero konnte Präsident Edy Roth trotz einigen Entschuldigungen gegen 30 Mitglieder begrüssen, darunter Nationalrätin Corina Eichenberger, Schulpflegepräsidentin Petra  Bitterli und Finanzkommissionspräsident Christoph Müller. Der Präsident streifte im Jahresbericht nochmals die Ereignisse des letzten Jahres und betonte einmal mehr die Notwendigkeit von immerwährender Aufbauarbeit für unsere Partei und unsere politischen Institutionen. Die Jahresrechnung 2009 und die auf Vorjahreshöhe beantragten Mitgliederbeiträge für 2010 wurden diskussionslos genehmigt. Die Versammlung gedachte eines leider im vergangenen Jahr verstorbenen lieben Mitgliedes und begrüsste 4 neue Mitglieder.

Präsident, Vorstand und Revisoren wurden für 2 weitere Jahre bestätigt und der Vorstand zugleich mit Beat Bitterli ergänzt. Abschliessend verdankte und würdigte der Präsident mit warmen Worten die wertvolle und zum Teil sehr langjährige Arbeit von freisinnigen Behörden- und Kommissionsmitgliedern, die sich bei den Wahlen vom letzten Herbst nicht mehr für eine weitere Amtsdauer zur Verfügung gestellt haben.

Nationalrätin Corina Eichenberger erläuterte, wie gewohnt mit grosser Sachkenntnis, die Vorlagen zu den eidgenössischen Volksabstimmungen vom 7. März 2010. Den Verfassungsartikel für Forschung am Menschen - mit garantiertem Schutz der Würde und der Persönlichkeit des Menschen - empfahl sie mit Überzeugung zur Annahme. Die Einführung von Tierschutzanwälten gemäss 2. Vorlage hingegen sei unnötig und würde nur zusätzliche Kosten verursachen. Der Tierschutz sei schon heute gemäss Tierschutzgesetz die Aufgabe der Kantonstierärzte. Die Anpassung des Mindestumwandlungssatzes bei den Renten bezeichnete sie jedoch als absolute Notwendigkeit, um der steigenden Lebenserwartung unserer Bevölkerung künftig Rechnung zu tragen. die Anpassung des Satzes sei erst ab 2016 vorgesehen und beeinflusse die heutigen Renten nicht.

Nach dem Nachtessen berichtete Nationalrätin Corina Eichenberger über ihre Tätigkeit in Bern. Nachstehend nur über 2 der diversen Themenkreise.

Als Mitglied der sicherheitspolitischen Kommission befasste sich Frau Eichenberger speziell auch mit unserer Armee. Das Militärbudget sei im Laufe der Jahre immer wieder gekürzt worden. Dies hat zur Folge, dass die Armee heute wegen fehlenden finanziellen Mitteln im Bedrohungsfall nur zu einem kleinen Teil ausgerüstet werden kann. Dies sei zu bedauern und ein Sicherheitsrisiko. Sie rechnet aber nicht damit, dass das Parlament in der gegenwärtigen Zusammensetzung und der Lage der Bundesfinanzen für die Ausrüstung der Armee zusätzliche finanzielle Mittel bewilligt.

Wenn heute mehr und mehr Heizungen mit Wärmepumpen ausgerüstet werden, werde auch der Stromkonsum besonders während der Heizperiode ansteigen. Frau Eichenberger weist darauf hin, dass die FDP Schweiz sich deshalb bereits in einem früheren Zeitpunkt klar und mit Nachdruck für Erneuerung und Ausbau der AKW ausgesprochen habe.

Nach reger und engagierter Diskussion über die hochinteressanten Ausführungen von Corina Eichenberger fand der Abend seinen Abschluss.

Meistgesehen

Artboard 1