Oberentfelden

Gut besuchte «KiBiS-Wiehnacht» in Oberentfelden

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Auf der Suche nach einem passenden Weihnachtsspiel kam die Idee auf, die Weihnachtsgeschichte in Form eines Schattenspiels zu erzählen…

Für die Kinder und uns war das eine Herausforderung, denn beim Schattenspiel gelten andere "Gesetze" als beim normalen "Theater spielen", aber die Kinder waren unter der Leitung von Sozialdiakonin Barbara Dietiker ganz dabei und so dürfen wir auf eine gelungene Vorführung zurückblicken, die Jung und Alt erfreute.

Das Schattenspiel hatte die Weihnachtsgeschichte nach dem Matthäusevangelium im Fokus. Die Sternforscher aus dem Osten suchten das Kind und fanden es nicht wie erwartet im Königspalast. Gott sorgte dafür, dass die Sternforscher mit der Information der Priester und dem Stern, das Kind finden konnten. Aber schon drohte Gefahr für das Jesus-Kind, denn der machthungrige König Herodes wollte alle Knaben töten lassen. So sandte Gott einen Engel um Maria und Josef rechtzeitig zu warnen, so dass Herodes dem Kind nichts antun konnte. 

Pfr. Peter Hediger nahm in seiner Predigt Bezug zum König Herodes, der Angst hatte, seinen Thron zu verlieren und deshalb nach grausamen Methoden griff. Angst ist ein schlechter Ratgeber, resümierte Pfr. Hediger, aber auch wir alle kennen die Angst – wie gut, wenn wir Gott vertrauen können.

Als die Engel den Hirten erschienen, so war ihr erstes Wort: „Fürchtet euch nicht, denn Gott will Frieden schaffen.“ Wie wäre es, wenn die machthungrigen und ängstlichen Herrscher dieser Welt erfassen könnten, dass Gott ihnen durch Jesus einen inneren Frieden anbietet? Gott sorgte dafür, dass sein Sohn nicht schon als Kind umgebracht wurde – Gottes Plan war, dass Jesus einmal für uns alle an das Kreuz ging, um uns so den Weg zum Frieden zu eröffnen.

Die im Chor vorgetragenen Lieder der KiBiS-Kinder umrahmten das Weihnachts-Schattenspiel. Auch die Gebete der Katechetinnen Hermine Hurni und Carmen Keiser bereicherten den stimmungsvollen und gut besuchten Gottesdienst.

Mit Freuden nahmen die Kinder ein Weihnachtsgeschenk entgegen und gingen fröhlich nach Hause.

Ruth Hasler, KiBiS-Team

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