Die Besucher der Veranstaltung kamen in Scharen, so dass die Turnhalle Lägernbreite mit über 250 Personen bis fast zu hinterst voll war. Viele Eltern von sehr kleinen Kindern, aber auch der Grossteil der Ehrendinger Lehrerschaft war anwesend.

Viktor Brun vom Departement für Kultur und Sport erklärte den Inhalt des zur Abstimmung vorliegenden Bildungskleeblattes. Er zeigte auf, weshalb der Kanton Aargau grössere Veränderungen in der Bildungsstruktur plant, als dies das Harmos-Konkordat fordert. Die zusätzlichen Lektionen, die mit dem Sozialindex geplant sind, könnten der Schule Ehrendingen sehr nützlich sein.

Andreas Schifferle, Lehrer an der Eingangsstufe in Umiken, erzählte sehr lebendig und mit grosser Begeisterung aus seinem Praxisalltag mit den altersdurchmischten Kindergruppen. Er betonte, dass der Kindergarten nicht abgeschafft, sondern in der Basisstufe mit den ersten beiden Schuljahren verbunden wird.

Dieter Zaugg, Schulleiter der Sekundarschule Meilen, berichtete von seiner langjährigen Erfahrungen mit dem Niveauunterricht an der Oberstufe. Gute Rahmenbedingungen sind eine Voraussetzung für das Gelingen und organisatorisch gibt es einige Hürden zu überwinden. Das motivierte Lernen der Jugendlichen bestätigt jedoch, dass sie optimaler gefördert werden.

Amanda Wildi von der Fachstelle für Kinder und Familien Aargau erklärte, welche Möglichkeiten der Kinderbetreuung die Tagesstrukturen bieten. Die Kinder und die ganze Familie, aber auch die Schule und die Gemeinde profitieren von diesem freiwilligen Angebot.

Für die anschliessende Podiumsdiskussion unter der Leitung von Hans Fahrländer wurde die Zeit etwas knapp. Trotzdem nutzte das Publikum die Gelegenheit Fragen zu stellen sehr rege. Die Tatsache, dass der Anlass von CVP, FDP, Pro Ehrendingen, Schule & Elternhaus gemeinsam mit der Schulpflege organisiert wurde, stütze ihn in der Öffentlichkeit breit ab und war mitverantwortlich für das gute Gelingen.