Menziken

Gratulation zum 100. Geburtstag

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Jean Walker

Jean Walker

Jean Felix Karl Walker wurde am 21. Oktober 1920 in Altdorf/Kanton Uri als 2. Kind von 5 Geschwistern geboren. Hier verbrachte er seine Kindheit bis zur Oberstufe.

Durch einen Arbeitswechsel seines Vaters zog die Familie nach Bremgarten. Mit Erfolg besuchte er dort die Bezirkschule und erzielte beste Noten. Sein Abschlusszeugnis ist mit der damaligen besten Note 1 für fast jedes Fach bestückt. Trotz fleissigem Schulgang, blieb ihm Zeit genug das Fischen an der Reuss mit seinen Brüdern voll zu geniessen. Auch interessierte er sich aktiv für Sport wie Fussball, die 10 Leichtathletik Disziplinen, Bergwandern und Skifahren. Seine Erinnerung an den Fussball macht ihn heute noch stolz, gerne erzählt er wie er es geschafft hat im FC Zürich zu spielen und entscheidende Tore zu schiessen. Kunst und das Malen begeisterte ihn, er war begabt und malte damals einige schöne Bilder.

Nach Abschluss der Bezirksschule absolvierte er die Lehre als Feinschlosser bei der SBB in Oerlikon. Es folgte die Weiterbildung in Altstätten für Wasser-Turbinenbau. Nach Abschluss wurde er schon bald gefragt und durfte in Elektrizitätswerken, auch im Ausland, seinen Beruf ausüben.

1950 war sein Wohnsitz in Solothurn wo er die damals hübsche 24-jährige Chefköchin des Hotels Hirschen kennenlernte. Die Südtirolerin Maria Schwienbacher, so ihr Name, verzauberte ihn mit ihren Kochkünsten und ihrer feinen eleganten Art. Die Heirat stand bald vor der Tür und so gaben sich die beiden das Ja Wort am 21. Oktober 1950. Fünf Kinder, zwei Mädchen und drei Buben, bereicherte die Familie.

Inzwischen gab es eine berufliche Änderung. Als 40 jähriger drückte er nochmals die Schulbank indem er eine Abendschule besuchte und mit Erfolg das Diplom für Handelskaufmann erlangte.

1962 traf er mit seiner Frau Maria einen grossen Entscheid. Die ganze Familie wanderte nach Bozen in Südtirol/Italien. Tiefe Trauer traf ihn und Familie in dieser Zeit durch den frühen Tod seines Sohnes Viktor.

Der Wunsch zur Rückkehr in die Schweiz wuchs zunehmend. So wurde im Jahre 1983 das grosse Zügelte zurück in die Schweiz organisiert. Nach und nach folgten diesem Entscheid auch die restlichen drei Kinder.

Menziken AG wurde der neue Heimatort. Nach dem Kauf des jetzigen Hauses wurde bald mal Hand angelegt, viel Arbeit stand zuvor, man renovierte und baute. „Aquasol“, das neue Wellness Center konnte starten. 38 Jahre sind inzwischen vergangen.

Unendlich vermisst er seine starke und kämpferische Ehefrau Maria. Heute Witwer, stolzer Vater von vier Kindern, sieben Enkeln und 6 Urenkeln geniesst er sein Heim und seine 100 Jahre.

Seine Kinder, Enkel und Urenkel sowie der Gemeinderat Menziken gratulieren ganz herzlich und wünschen alles Gute und viel Freude im neuen Lebensjahr.

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