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Gott ganz nahe sein

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Schüler besuchen Lourdes-Grotte in Hornussen

„Wenn Engel reisen, strahlt die Sonne". Die Engel waren in diesem Falle ein gutes Dutzend wissbegieriger Viertklässler aus Frick , die zusammen mit ihrer röm. kath. Katechetin Daniela Grether- Liechti die Lourdes-Grotte Hornussen besuchten.
Für einmal blieb das Schulzimmer verwaist und, um Gott in der Natur nahe zu sein. Auf eindrückliche Weise gelang es der Religionslehrerin, die Kinder zu packen und in (fast) gänzlicher Stille beschritten sie zusammen die Stationen des Kreuzweges von Jesu, bis hin zur wunderschönen Grotte, einer der historischen Gärten des Kanton Aargaus (mittlerweile befinden sich im katholischen Fricktal sieben Nachbildungen der Lourdes-Grotte, um das Marienwunder zu ehren und würdigen). In Hornussen kümmert sich der Lourdesgrottenverein in liebevoller Freiwilligenarbeit um den Erhalt der schützenswerten Anlage.
Jedes Kind las einen kurzen Abschnitt zu den jeweiligen Stationen vor und der Fragestrom wollte gar nicht mehr abreissen. „Wie schwer war das Holzkreuz?", wie viele Kilometer musste Jesus es tragen?", „war Simon, der ihm beim Tragen half, sein Freund?", warum hat der Sohn Gottes sich denn nicht gegen das Böse gewehrt?". Dies nur eine kleine Auswahl aus den vielen und klugen Fragen, die Frau Grether geduldig, fachkundig und altersgerecht beantwortete. Nach einem Quiz, persönlichen Fürbitten und einem Gebet, war gar noch Zeit für einen kurzen Abstecher auf dem Spielplatz. Und schon zuckelte das Grüppchen mit dem Postauto zurück nach Frick, reich an viel Dazugelerntem, eindrücklichen Erinnerungen und ganz einfach dem beglückenden Gefühl, einen spannenden Nachmittag erlebt haben zu dürfen. (pst)

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