Gibt es bald Frauen in der Eidg. Turnveteranen-Vereinigung?

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Am Freitag, 26. und Samstag, 27. August 2011 trafen sich die Eidg Turnveteranen aus der gesamten Schweiz im Stadtcasino Baden zur Gruppenobmänner-Tagung GOT

Was ist die ETVV?
Die ETVV ist eine Vereinigung der älteren, verdienten Turner innerhalb des
Schweizerischen Turnverbandes (STV). Sie pflegt und fördert die Freundschaft und Kameradschaft unter Turnern und fördern regionale und nationale Zusammentreffen. Sie fördert die guten Beziehungen zum STV und unterstützt im Rahmen ihrer
Möglichkeiten spezielle Projekte innerhalb des STV.

Zur Gruppen-Obmänner-Versammlung (GOV) konnte Zentralobmann Jean Willisegger insgesamt 70 stimmberechtigte Delegierten aus 33 Gruppen begrüssen. Entschuldigen musste er Finanzchef Stelio Ghisletta, welcher vor wenigen Tagen mit einem Herzinfarkt ins Spital eingeliefert werden musste und nun gute Besserung gewünscht wurde. Abschied nehmen mussten die ETVV von den ehemaligen ZO-Mitgliedern Rene Scherrer und Gerard Perrin sowie zwei Freiburger Gruppen-Obmännern.

Die Rechnung schliesst mit einem bescheidenen Plus ab, währenddem die Bilanz ein Vermögen von knapp Fr. 30´000.00 ausweist. Dies trotz der jährlich grosszügiger Unterstützung von Turnprojekten im Betrag von rund Fr. 13´000.00.
Der Mitgliederbeitrag wurde bei bescheidenen Fr, 5.00 belassen. Anstelle des ausscheidenden Rechnungsrevisors Günter Zeuren wurde der inzwischen pensionierte Bosmeler Gemeindeschreiber Roman Abt gewählt.

OK-Präsident Kurt Renfer orientierte über die am 1./2. Oktober 2011 in Biel-Maggllingen stattfindende ETVV-Tagung, wozu 870 Turnveteranen erwartet werden.
An dieser Versammlung werden sich - mit Ausnahme des ausscheidenen Zentralobmann Jean Willisegger - sämtliche Mitglieder der Zentralobmannschaft zur Wiederwahl zur Verfügung.

Grosse Wellen schlug die Diskussion um die Aufnahme von Turnerinnen in die Eidg. Turnveteranen-Vereinigung. Die Zentralobmannschaft schlug vor, die Aufnahmebedingungen von Turnerinnen den Gruppen zu überlassen, währenddem die Gruppe Glatt-Limmattal mit Rolf Kyburz an der Spitze verlangte, dass die Aufnahmekriterien zentral festgelegt werden. Grossmehrheitlich wurde der Antrag der Zentralobmannschaft angenommen, sodass es nun an den Gruppen liegt die Aufnahmekriterien selber zu definieren. Der Entscheid liegt dann bei den drei Regionalobmänner-Zusammenkünften. Die Zentralobmannschaft hat anschliessend die Reglemente anzupassen.

Am Abend wurden beim Nachtessen frühere Anekdoten und Erinnerungen ausgetauscht. Bei dieser Gelegenheit überbrachte Vizestadtammann Geri Müller die Grüsse der Stadtregierung und stellte die Bäderstadt den Turnveteranen vor. Am darauffolgenden Tag lernten die Eidg. Turnveteranen bereits um 08.30 Uhr bei einer Stadtführung den Tagungsort näher kennen. Der Abschluss der Tagung bildet das gemeinsame Mittagessen mit frohlichem Ausklang. Walter Süssli, Obmann der Gruppe Baden-Brugg und seine Mannschaft, welche für die Organisation des Veranstaltung verantwortlich zeichnete, darf zufrieden sein. Die Organisation klappte reibungslos und wird den Turnveteranen noch lange in guter Erinnerung bleiben.

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