Möhlin

Gespensterjäger in der Gemeindebibliothek Möhlin

megaphoneaus MöhlinMöhlin
..

Gespensternacht fand grossen Anklang bei den Ferienspasslern

Pünktlich um 19.00 Uhr begann sie, die Gespensternacht der Gemeindebibliothek Möhlin.
Gleich zweimal führte das engagierte Bibliotheks-Team Hanke Nobbenhuis, Silvia Sacker, Colette Schneider und Andrea Fischler diesen Spass durch. Die lange Warteliste zeigte die grosse Beliebtheit des angebotenen Anlasses.
Jeweils 12 Kinder warteten gespannt vor der Türe der Bibliothek bis sie sich öffnete. Und es schon konnte ein schaurig, gruselige Gespensterabend beginnen.
Nachdem die Kinder ihre eigenen Bibliothekstaschen bemalten, durften sie dann Gespensterlesezeichen, die sogar im Dunkeln leuchten, basteln. Mit viel Freude und Begeisterung machten sich die Kinder ans Werk. Danach stand eine gruselige Gespenstergeschichte auf dem Programm. Mucksmäuschenstill lauschten die Kinder der Geschichte, die die Bibliothekarin bei Taschenlampenschein vortrug.
Das anschliessende Gespenstermahl konnte dank des warmen Wetters draussen verzehrt werden. Spinnenkuchen und Zaubersirup war der Hit unter den Kindern.
Bei gespenstischen Bewegungsspielen konnten sich die Ferienspassler kurz austoben, denn anschliessend wurde schon die nächste Bastelarbeit in Angriff genommen. Eine kleine Gespensterlaterne - auch sie im leuchten im Dunklen - wurde mit viel Fleiss aus Karton ausgeschnitten und verziert, jede ein Unikat.
Die nächste Gespenstergeschichte folgte und während die Kinder Gespensterrätsel lösten nahm eines nach dem anderen tapfer den Weg zur Geisterbahn im Untergeschoss auf sich. Dort wo man sonst Zeitschriften und Comics auswählen kann, wurden die Kinder im Dunkeln auf eine Mutprobe gestellt. Es gab nämlich gruselige Dinge wie Würmer (Spaghetti), Schneckenschleim (Wackelpudding) oder Hexenhaare (Heu) zum ertasten.
Leider musste der folgende Nachspaziergang auf der Suche nach dem Mehlmer Gespenst in der zweiten Woche wegen Gewitter abgesagt werden, aber die Bibliothekarinnen wussten die Kinder mit weiteren Gespenstergeschichten und Ausmalen von Buchzeichen zu beschäftigen.
In der ersten Woche konnten sich die Kinder jedoch auf Gespensterjagd begeben. Wie das Team den Kindern versicherte, könnte man besonders beim Storchen-Spielplatz das Mehlmer Gespenst zu Gesicht bekommen. Und tatsächlich, immer wieder zeigte sich eine weisse Gestalt, die zwischen Spielgeräten und Bäumen umher huschte-oder sogar umherflog???
Pünktlich um 23 Uhr konnte müde, aber aufgeregt plappernde Kindergruppen den wartenden Eltern übergeben werden. Und in der ersten Woche hiess es immer wieder: „Mami, Papi, in Möhlin gibt es tatsächlich ein Gespenst...." (afi)

Meistgesehen

Artboard 1