Wiederum ist eine erfreuliche Anzahl Mitglieder im Dachgeschoss des Staufferhauses in Unterentfelden zur Generalversammlung des Staufferhaus-Vereins erschienen. Protokoll und Jahresbericht passierten disskussionslos. Co-Präsident Alfred Stiner konnte auf zahlreiche mehr oder weniger besuchte Aktivitäten zurückblicken, wobei der Besucheraufmarsch an den Margrit Rainer-Gedenkabend zu wünschen übrig liess und ein ziemliches Defizit in die Kasse riss. Die Revisorin Brigitte Käser hat zusammen mit Judith Feller die Rechnung geprüft. Der Verlust von über 9'000 Franken kann verkraftet werden, denn das Vereinsvermögen ist beachtenswert. Unter dem Traktandum Mutationen gab Elisabeth Scheibler den Mitgliederbestand bekannt: Im Februar 2014 betrug dieser 225, neu kamen 15 Neumitglieder dazu, ausgetreten sind 33, davon acht infolge Todesfalls. Am 5. März 2015 zählte der Verein 207 Mitglieder. Serge Veuve agierte als Tagespräsident, denn es standen Wahlen an. Conny Lüthy ist zurückgetreten. Sie wird eine gross Lücke hinterlassen, denn im Hintergrund hat sie sehr viel für den Verein getan. Sie wird nicht  ersetzt. Bestätigen liessen sich Heidy Lüthy und Alfred Stiner als Co-Präsidium. Weiter gehören Mariann Matti (Aktuarin), Heidi Kaufmann (Kassierin), Heidi Bolli, Elisabeth Scheibler, Dora Bär und Ueli Mosimann zum Vorstand. Brigitte Käser und Judith Feller werden auch weiterhin als Revisorinnen tätig sein. Unter dem Traktandum "Verschiedenes" erklärte Alfred Stiner, dass in zwei Jahren sechs Rücktritte aus dem vorstand zu beklagen sein werden. Alfred Stiner arbeitet seit 20 Jahren an vorderster Front mit. Jahr für Jahr war der Vorstand bestrebt, tolle Events zu organisieren, aber diese wurden - mit Ausnahme der Vernissagen, wo vor allem die Freunde und Bekannten der Ausstellenden zugegen waren - viel zu wenig besucht. Das Durchschnittsalter der Mitglieder ist ebenfalls ziemlich hoch, und junge Leute können sich kaum zur Mitgliedschaft entschliessen. Deshalb ist es ungewiss, wie es in zwei Jahren weiter gehen wird. Es werden zwar Vorstandsmitglieder gesucht, aber das wird auch bei anderen Vereinen immer schwieriger. Trotzdem wäre es schade, wenn der Staufferhaus-Verein beerdigt werden müsste. Ueli Mosimann erläuterte das Jahresprogramm. Am 12. Juni übernimmt der Verein die Organisation des Neuzuzügeranlasses. Im September, Oktober und November gibt es Ausstellungen, im November wird zudem zum Jassabend eingeladen, und am 13. Dezember wird wieder ein Adventsfenster eröffnet. Am Sonntag, 15. November gastiert die Behinderten-Theatergruppe mit dem Stück "Hoffnung" in Unterentfelden. Das gemütliche Café ist während der Ausstellungen sowie einmal pro Monat offen.