Kirchbözberg (Unterbözberg)

Generalversammlung der Spitex Bözberg-Rein

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90 Jahre für die Klienten im Einsatz

Mit einem Ständli zum 90. Geburtstag eröffnete die Zithergruppe Reussblick die 37. Mitgliederversammlung der Spitex Bözberg-Rein.
An der Generalversammlung vom 23.11.1919 wurde der „Verein für Krankenpflege der Kirchgemeinde Rein" gegründet. Damals war die Krankenpflege für Unbemittelte unentgeltlich - bei „Vermöglichen" wurde vom Vorstand ein Taggeld erhoben. Geldmittel wurden beschafft durch die Einzelmitgliedschaft, Beiträgen von Vereinen, Kooperationen, Gemeinden, des Staates und der Kirche sowie aus Zuwendungen von Gönnern und Freunden des Vereins. Bereits vor 90 Jahren war der Verein eine sozialdenkende Institution mit einer breit abgestützten Finanzierungsbasis. Dieser Grundgedanke hat sich bis heute nicht wesentlich verändert.

Im Jahresbericht der Präsidentin konnte Johanna Menton auf ein arbeitsreiches Vereinsjahr zurückblicken. Die neuen Leistungsvereinbarungen mit den Vertragsgemeinden und den Drittanbietern konnten unterzeichnet werden. Ein neues Personalreglement, welches den Neuerungen des Pflegegesetztes angepasst ist, aber auch den heutigen Bedürfnissen der Mitarbeiter Rechnung trägt, wurde erarbeitet. Der Mietvertag für den Stützpunkt in Remigen läuft aus und die Schule Remigen benötigt die vermieteten Räume für den Eigenbedarf. Momentan steht der Vorstand mit zwei Vermietern in Verhandlungen für neue Räumlichkeiten.

Aus dem Stützpunkt: Martha Köhler informierte aus dem Stützpunkt: Alle Hauspflegerinnen haben an der Höheren Fach- und Führungsschule H+ in Aarau den Kurs „Zusatzkompetenzen für ausgebildete Hauspflegerinnen in der Spitex" mit Erfolg abgeschlossen. Sie können nun auch Arbeiten übernehmen, welche bisher ausschliesslich von Krankenschwestern ausgeführt werden konnten.
Das Thema „Qualität und die Verbesserung der Qualität" in der Spitex ist seit über 10 Jahren ein wichtiges Thema. Die Spitex Bözberg-Rein hat sich in den letzten Jahren mit ver-schiedenen Qualitätsarbeiten befasst. Diese Projekte waren: Klientenbefragung, Gespräch mit Angehörigen von Klienten, Fehler und Reklamationsmanagement, Merkblatt zur Beurteilung und Behandlung von Wunden sowie Bezugspersonensystem. Mit einem regelmässigen Qualitätsreporting an das Departement für Gesundheit und Soziales müssen die Qualitätsleistungen nachgewiesen werden. Für die Klienten schafft dies Sicherheit und eine neue Vertrauensbasis wird aufgebaut.


Wechsel im Vorstand: Susanne Bähni und Therese Vollenweider haben sich zum Rücktritt aus dem Vorstand entschlossen. Die beiden wurden mit Worten, Geschenken und Blumen gebührend verabschiedet. Als neue Vorstandsmitglieder wurden Nelly Schwarz-Bühler aus Villigen und Elisabeth Kreis aus Unterbözberg gewählt. Die Präsidentin, Johanna Menton, und die beiden verbleibenden Vorstandsmitglieder, Elisabeth Keusch und Christoph Suter, sowie die beiden Revisoren Christian Härdi und Ernst Käser, wurden für weitere vier Jahre in ihrem Amt bestätigt.

Nach dem offiziellen Teil gab Ursula Widmer, Beraterin für Atemwegserkrankungen und dipl. Pflegefachfrau den Anwesenden interessante und eindrückliche Einblick in ihre Tuberkolosen-Studienreise nach Benin (Afrika).

Der Abend endete traditionell mit Kuchen, Kaffee und einem Schwatz mit dem Tischnachbar.(sbä)

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