Die FDP Ennetbaden hat ihre Generalversammlung im Atrium-Hotel Blume in Baden durchgeführt. Der Präsident, Lukas Urech, konnte 28 Mitglieder willkommen heissen. In seinem Jahresbericht erwähnte er die politischen Schwerpunkte, die der Vorstand neu festgelegt hat. Es sind total sechs Themen die zur FDP passen und die in Ennetbaden realisiert werden können.
Es sind dies: Vernünftige Energie- und Umweltschutzpolitik mit verantwortungsbewusstem Umgang mit den vorhandenen Ressourcen und der zielgerichteten Förderung erneuerbarer Energien.
Nachhaltige Bau- und Verkehrspolitik für unbürokratisches und ökologisch sinnvolles Bauen sowie der Förderung des ÖV ohne Einschränkung des Individualverkehrs.
Effiziente Sicherheitspolitik mit Stärkung der regionalen Zusammenarbeit von Polizei, Feuerwehr und Zivilschutz sowie vermehrter Sicherheit zum Wohl der Bürger.
Starkes Gewerbe durch Schaffung von Arbeitsplätzen und einer Aktivierung des Dorfzentrums.
Bürgerfreundliche Finanz- und Steuerpolitik für einen gesunden Gemeindehaushalt und möglichst tiefen Steuersatz.
Kooperation statt Konfrontation durch suchen von Synergien mit Baden und umliegenden Gemeinden zu allseitigem Vorteil.
An zwei Parteiversammlungen wurden den Mitgliedern die Traktanden der Gemeindeversammlung erläutert. Am Neujahrsapéro konnten wieder einige Mitglieder und Einwohner auf das Neue Jahr anstossen.
Nach der Genehmigung des Protokolls konnten auch die Bilanz- und Erfolgsrechnung, sowie das Budget 2011 durch die Mitglieder akzeptiert werden. Im Vorstand sind drei Abgänge zu verzeichnen, neu werden zwei neue Vorstandsmitglieder Einsitz nehmen. Ebenfalls ist ein Revisor ersetzt worden.
Anschliessend erläuterte Dr. Manfred Thumann, CEO Axpo AG, den Anwesenden die Geschehnisse um Fukushima. Anhand von Fotos und Diagrammen konnte er die Problematik anschaulich schildern. Die Vorkommnisse beschäftigen die Verantwortlichen in grossem Masse. Auch wenn die Erdbebengefahr in der Schweiz massiv kleiner ist und keine Tsunamis möglich sind. Ebenfalls sind die Kernkraftwerke für eine evtl. Überflutung durch Flüsse geschützt. Flusswassermengen sind berechenbar, Tsunamis nicht. Auch ist die Notkühlung anders geregelt und es sind Alternativsysteme vorhanden. Dr. Thumann konnte die verschiedenen Fragen der Anwesenden kompetent beantworten. Mit Applaus wurden seine Ausführungen verdankt.
Anschliessend liessen sich die Mitglieder durch die Küche der Blume verwöhnen.