192 Haushalte in Ober- und Unterentfelden haben sich zum Abholen von Flöhen gemeldet. So waren die zahlreichen Helferinnen und Helfer mit den von lokalen Gewerbetreibenden zur Verfügung gestellten Lieferwagen schon Wochen vor dem Anlass unterwegs und sammelten Unmengen an Geschirr, Möbeln, Elektrogeräte, Bücher, Velos und Krimskrams.

Am Vorabend des Flohmärts waren jedoch alle Zeichen auf Sturm. Während dem Aufbau der Flohmärtzelte entleerten sich die Wolken mit sintflutartigen Regengüssen und Gewittern. Glücklicherweise ohne Schäden für die Einrichtung und die Flohmärt-Waren.

Als Entschädigung gab es dann einen trockenen Samstag - perfektes Flohmärt-Wetter. So startete der Flohmärt mit dem Glockenschlag um punkt neun Uhr. Unzählige Besucher schlängelten sich durch die Zelte. Wer von den vielen Eindrücken, die so ein Flohmärt bietet, durstig oder hungrig wurde gönnte sich eine Pause im Beizli. Dazu wurde der Dorfbrunnen zu einer Theke umfunktioniert.

50 Helfer waren den ganzen Tag beschäftigt, gute Verkaufspreise für die verschiedensten zum Verkauf angebotenen Waren zu erzielen und gegen Ende des Flohmärts möglichst alles noch an den Mann, die Frau oder das Kind zu bringen. So wurden beispielsweise für Fr. 98.70 Plüschtiere verkauft.

Gut verkauft haben auch die restlichen Bereiche - war doch der Umsatz 2017 um einiges höher als im Vorjahr. Der Reingewinn dieses Anlasses fliesst in die Kasse der Cevi Jungschar Entfelden, welche das Geld für Jungscharprogramme, Lager und Kurse verwendet.

Nach dem Aufräumen gab es um halb neun für alle Helferinnen und Helfer noch ein feines Znacht im Jungscharzentrum.

Fazit: Ein gelungener Anlass bei dem Jung und Alt kräftig mitgearbeitet haben und der durch die Jungschar ohne die zahlreichen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer kaum durchgeführt werden könnte.