Um 14.00 Uhr wurden die Türen zum Johannitersaal geöffnet und der Spielnachmit-tag konnte beginnen. Viele spielbegeisterte Kinder, Jugendliche und Erwachsene folgten der Einladung der Regionalen Ludothek Klingnau. Die Auswahl war gross, hatten doch die Mitarbeiterinnen anlässlich der „Suisse Toy" in Bern viele Neuheiten erstanden, welche sie während drei Stunden sehr kompetent erklärten. Für jedes Alter standen mehrere Spiele zur Verfügung. Die Kleinsten amüsierten sich ebenso wie ihre Eltern, die je nach Spiel ziemlich gefordert wurden. Die Kaffeestube, die eine vielfältige Auswahl an selbstgebackenen Kuchen anbot, wurde rege besucht und die Spieler genossen zwischendurch eine kleine Verschnaufpause bei Kaffee und Sirup.

Am meisten gelacht wurde beim Spiel „Hands up", das für komische Situationen sorgte. Auf Bildkarten wird vorgegeben, wie man seine Hände zu falten oder zu ver-renken hat, wobei auch Stellungen gezeichnet sind, die unmöglich nachgeahmt wer-den können. „Das gibt ja einen Knopf in die Arme", wurde immer wieder ausgerufen. Völlige Konzentration und absolute Ruhe herrschte hingegen am Tisch mit dem Spiel „Ubongo 3-D", bei dem sich auffällig viele Väter miteinander massen. Das Spiel setzt die Spieler arg unter Zeitdruck. Solange die Sanduhr läuft, haben die Mitspieler Zeit, ein 3-D-Gebilde aus drei oder vier Spielsteinen zu bauen. Da kommt Hektik und Ner-vosität auf und manch einer fragt sich auch bei diesem Spiel, ob eine Lösung über-haupt möglich ist. Das Spiel des Jahres für Erwachsene „Dixit" ist ein eher philoso-phisches Spiel, bei dem man das passende Wort oder den passenden Satz finden muss, um ein Bild zu beschreiben. Die Mitspieler müssen aufgrund dieser Aussage die entsprechende Karte finden und werden dann belohnt.
Die Kleinsten vergnügten sich beim Spiel „Busy Bee". Im Bienenstrock herrscht ein heilloses Durcheinander. Zum Glück fliegen in jeder Runde wieder Bienen aus. Wenn die Farben der Insekten mit denjenigen auf der Karte übereinstimmen, darf der Spielstein abgelegt werden. Geschicklichkeit, Merkfähigkeit und auch Farberkennung werden spielerisch gefördert. Geschickte Hände braucht es auch beim Spiel des Jah-res für Kinder „Diego Drachenzahn". Rollt die Kugel wohl in die richtige Bahn und merken die anderen, wohin ich eigentlich gezielt habe? Ein pfiffiges Geschicklich-keits-Bluff-Spiel, bei dem sich alle an der Nase herumführen. Gute Merkfähigkeit braucht es für das Spiel „Kleine Magier". Unter den Zauberhüten verstecken sich verschiedene Tiere, die gefunden werden müssen. Mit Hilfe des magnetischen Zau-berstabes lüftet man das Hutgeheimnis und darf den Chip behalten, wenn man rich-tig rät.

Diese Spiele und noch einige mehr wurden mit viel Begeisterung und Freude gespielt und es herrschte eine fröhliche und auch konzentrierte Stimmung im Johannitersaal. Sämtliche vorgestellten Neuheiten können ab sofort ausgeliehen werden. Die Lu-dothek im Schloss ist am Montag von 18.00-19.30, am Mittwoch und am Samstag von 10.00-11.30 Uhr geöffnet. Am 25. November findet der letzte Spielabend für Erwachsene statt und am 27. November werden die Ludofrauen anlässlich des Weihnachtsmarktes im Städtli diverse kulinarische Köstlichkeiten anbieten. Das Team der Regionalen Ludothek freut sich auf viele Besucher.

Gabi Steigmeyer