Muhen

Gediegene Feier zum 40-Jubiläum des Tennisclubs Muhen

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Klein, aber oho! So kann man den Tennisclub Muhen in kurzen Worten beschreiben. 1976 aus der Taufe gehoben, entwickelte sich der Club stetig aufwärts und kann auf vier Jahrzehnte erfolgreiches Wirken zurückblicken. Er zählt heute rund 120 Aktivmitglieder sowie 20 Junioren und Juniorinnen. Der TC Muhen bietet Spielerinnen und Spielern auf jedem Niveau ein breit gefächertes Angebot an. Auf die Juniorenförderung wird ein spezielles Augenmerk geworfen. Der Club zählt in der Tenniswelt zwar nicht zu den Grossen, hat aber dank seiner langen Tradition, der schönen Anlage, dem intakten Vereinsleben und innovativen Mitgliedern einen festen Platz in der kommunalen und regionalen Sportlandschaft.

Am Samstag vor einer Woche lud der Vorstand zu den Jubiläumsfeierlichkeiten ein. Zuerst wurde in der Tennishalle Aarau-West in mehreren Runden und jeweils neu ausgelosten Doppeln während drei Stunden teils verbissen, aber hauptsächlich mit viel Spass Tennis gespielt. Sieger wurden und somit Wintermeister 2016 nennen dürfen sich Sebastian Roza bei den Herren und Marta Flury bei den Damen. Am Abend trafen sich rund 50 Mitglieder im Golf-Restaurant Aarau-West zum gediegenen Jubiläumsdiner. Präsidentin Gertrud Jost zeigte sich sehr erfreut über den zahlreichen Aufmarsch. Ausdrücklich begrüsste sie die Gründungsmitglieder Martha und Bruno Baumann. Weitere Personen der ersten Stunde sind Trudy Lüscher, Colette Rey, Antoine Zenklusen und Alfred Maurer. Bruno Baumann machte schon am Nachmittag beim Tennisturnier eine ausgezeichnete Figur und degradierte mit seinen 80 Jahren manch jüngeren Spieler zum Statisten. Weiter waren die Ehrenmitglieder Marta Flury und Pilar Henggeler - beide ebenfalls erfolgreich am Doppelturnier - anwesend. Für den Unterhaltungsteil zeichnete Simon Libsig verantwortlich. Der Aargauer zählt zu den gefragtesten Bühnen-Poeten der Schweiz. Die Zeitung „Blick“ wird auf seiner Website wie folgt zitiert: „Simon Libsig dribbelt mit Worten wie Cristiano Ronaldo mit dem Ball“. Dieser Ausdruck bringt seine Begabung für das gesprochene Wort exakt auf den Punkt. Mit seiner einleitenden Bemerkung, dass er selber Tennisspieler sei, hatte er die Anwesenden natürlich auf seiner Seite. Seine Wortspielereien und Reimereien rund um die Tenniswelt und amüsanten, witzigen und urkomischen Texten aus dem Computer-Slang kamen beim Publikum ausgesprochen gut an. Dass er rund 60 Pharmaprodukte auswendig kannte und sie sogar in Prosa packte, war beeindruckend und entlockte den Zuhörern grossen Beifall. Beim anschliessenden Smalltalk hatten sich die Mitglieder so manche Episode aus vergangenen Zeiten zu erzählen. (som)

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